Appell an die Politik: Weiter in Attendorner Veranstaltungen investieren

Versammlung der Attendorner Hanse


  • Attendorn, 21.04.2026
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Der Vorstand der Attendorner Hanse nach der Jahreshauptversammlung. von Nicole Voss
Der Vorstand der Attendorner Hanse nach der Jahreshauptversammlung. © Nicole Voss

Attendorn. An kreativen und innovativen Ideen mangelt es der Attendorner Hanse nicht. Stetig entwickeln Mitglieder und Vorstand neue Ideen für neue Projekte und Veranstaltungen. Das, und was es sonst noch Interessantes gibt, wurde bei der Jahreshauptversammlung am Montag, 20. April, im Restaurant „Der Gast“ deutlich.


Nach dem Hamburger Fischmarkt steht am Samstag und Sonntag, 25. und 26. April, der Frühlingsmarkt auf dem Programm. Keine drei Wochen später heißt es am Mittwoch, 13. Mai, um 19 Uhr: „Attendorn isst zusammen“.

Zehn Restaurants und Cafés machen bei der Premiere mit. „Aus dem Thema ,Kartoffel' machen alle ihr eigenes Ding. Ich bin stolz und froh, dass es klappt. Unser Ziel war 100 Anmeldungen, die sind schon geknackt“, erklärte Nicole Kost, die sich federführend für die Veranstaltung stark gemacht hat.

HanseNacht mit Street-Art-Graffiti

Eines der Beispiele für Events, die fortgesetzt und aufgewertet werden, ist die Hansenacht. Im vergangenen Jahr beteiligten sich neun Künstlern an der HanseArt, die die Veranstaltung zusätzlich aufwertete. Genannte Veranstaltungen wird am Freitag, 28. August, zusätzlich garniert von StreetArt-Graffitis.

Anstelle des Schaufensterwettbewerbs sorgt „Poesie in Attendorn“ momentan für Blickfänge in den Schaufenstern von 21 Einzelhändlern. „Unsere zahlreichen Veranstaltungen werden von den Gästen mit den Worten ,Wir würden uns freuen, wenn in unserer Stadt auch so viel los wäre' gelobt“, betonte Martin Pursian, Vorsitzender der Attendorner Hanse.

Mitgliederzuwachs

Die Mitgliederstatistik zeigt einen Zuwachs von fünf Betrieben auf 110. „Das stimmt uns optimistisch, dass es immer wieder mutige Menschen geben wird, die den Standort Attendorn für ihr Business sehen“, so Martin Pursian. Nach etwa 30 Jahren schließt Anke Schulz ihr Creativ-Studio. Der Vorstand bedankte sich mit einem Blumenstrauß. Die Spendensammlungen bei den Veranstaltungen im vergangenen Jahr brachten 1.178,26 Euro ein und kommen der Vincenz-Konferenz und der Attendorner Tafel zugute.

Mit Blick auf die Sparmaßnahmen der Städte hob Martin Pursian hervor, dass alle Veranstaltungen Strahlkraft haben und Besucher in die Stadt bringen, nach denen sich andere Städte die „Finger lecken“ würden. Pursian riet: „Schaut auf andere Kommunen, die sich zu Tode gespart haben. Wir sollten versuchen, die Anzahl der Veranstaltungen beizubehalten und damit die Frequentierung hochhalten.“

Neuer Schriftführer Björn Bernhardt

Nach elf Jahren trat Nicole Kost auf eigenen Wunsch von ihrem Posten als Schriftführerin zurück und bleibt dem Vorstand als Beisitzerin erhalten. Zum Nachfolger bestimmte die Versammlung Björn Bernhardt. Kassiererin Regina Hoberg wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt, ebenso Beiratsmitglied Henrik Enders.

Yasin Demir stellte das Bonusprogramm vor, mit dem Kunden mittels einer App Punkte sammeln und für diverse Freizeitaktivitäten eintauschen können. Sollten sich Interessenten finden, sei eine zwölfmonatige Testphase mit mindestens 35 Anlaufstellen geplant.

Aktives Leerstandsmanagement

Kristin Meyer, Amtsleitern Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus, sagte, dass das Leerstandsmanagement aktiv – auch bei Social-Media –betrieben werde und sich Interessenten für Ladenlokale telefonisch und per E-Mail melden. Das Heimatshoppen (4. bis 13. September) hat in diesem Jahr das neue Motto: „Kauf lokal“.

Frank Burghaus, Amtsleiter Amt für Bildung, Sport, Kultur und Veranstaltungsmanagement, stellte die Veranstaltungsorte der drei Events des Kultursommers vor: 22. Juli: Vereinshaus Weschede, 29. Juli: Marktplatz und 5. August: Bürgerpark. Das Programm wird in Kürze vorgestellt.

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