„Bienvenue à Attendorn!“: Französische Schüler erkunden die Hansestadt

Schüleraustausch verbindet seit 44 Jahren


Der erneute Schüleraustausch mit l’Arbresle brachte wieder junge Menschen aus Deutschland und Frankreich in Attendorn zusammen. von Hansestadt Attendorn
Der erneute Schüleraustausch mit l’Arbresle brachte wieder junge Menschen aus Deutschland und Frankreich in Attendorn zusammen. © Hansestadt Attendorn

Attendorn. Der mittlerweile fest etablierte deutsch-französische Schüleraustausch der St.-Ursula-Schulen hat auch in diesem Jahr junge Gäste aus Frankreich nach Attendorn geführt. Dezernent Klaus Hesener von der Hansestadt Attendorn begrüßte die Gäste im Rathaus.


Der erneute Schüleraustausch mit l’Arbresle brachte junge Menschen aus Deutschland und Frankreich in Attendorn zusammen – und das zum 44. Mal. Seit 1980 pflegen die St.-Ursula-Schulen und das Collège Champagnat in l’Arbresle diese Partnerschaft. Nachdem die deutschen Schülerinnen und Schüler im März Frankreich besucht hatten, stand nun der Gegenbesuch im Sauerland an.

Während ihres Aufenthalts erwartete die französischen Gäste ein abwechslungsreiches Programm: Neben dem Besuch des Schulunterrichts standen auch Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten auf dem Plan.

Schüler erkunden das Rathaus

Klaus Hesener, Tom Kleine und Nina Epe von der Stadtverwaltung begrüßten die Teilnehmenden bei einem Empfang im Rathaus. Neben den Schülerinnen und Schülern aus beiden Ländern nahmen auch zwei Lehrerinnen aus l’Arbresle sowie Magdalene Ahlbäumer von der St.-Ursula-Realschule in Attendorn im Ratssaal Platz.

Seine Begrüßung begann Klaus Hesener, gleich mit einem Augenzwinkern: „Leider spreche ich die wunderschöne französische Sprache nicht“, gab er offen zu und erinnerte sich schmunzelnd an seine eher durchwachsenen Schulnoten in Französisch.

Neben einer kurzen Präsentation über die Stadt Attendorn blieb auch Zeit für Fragen – und natürlich durfte wenige Tage vor dem Champions League-Halbfinale zwischen Bayern München und Paris St. Germain ein kleiner Ausblick auf den Fußball nicht fehlen.

Austausch mit besonderer Bedeutung

In seinem Grußwort betonte Klaus Hesener die besondere Bedeutung des Austauschs: Gerade in einer Zeit, in der Europa vor großen Herausforderungen steht, seien persönliche Begegnungen wie diese von unschätzbarem Wert. Sie fördern Verständnis füreinander und lassen echte Freundschaften entstehen – über Ländergrenzen hinweg.

Zum Abschluss des Empfangs erhielten die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte kleine Präsente aus Attendorn. Besonders die handgefertigte Attendorner Schokolade sorgte dabei für große Freude – ein süßes Andenken an ihren Aufenthalt in der Hansestadt.

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