Carsten Graumann hat sich in Attendorn viele bauliche Denkmäler gesetzt

Offizielle Verabschiedung


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Die Entlassurkunde, überreicht von Bürgermeister Christian Pospischil (r.), ebnet Carsten Graumann den Weg in den Ruhestand. von Nicole Voss
Die Entlassurkunde, überreicht von Bürgermeister Christian Pospischil (r.), ebnet Carsten Graumann den Weg in den Ruhestand. © Nicole Voss

Attendorn. Er hat Attendorn verändert und geprägt: Baudezernent und Beigeordneter Carsten Graumann wurde am Mittwoch, 26. Juni, im Anschluss an die Ratssitzung nach 28 Jahren in leitender Funktion bei der Stadt Attendorn in den Ruhestand verabschiedet.


„Man sieht einen Mann, der sich in den 28 Jahren seines Schaffens viele bauliche Denkmäler gesetzt hat. Mit der Umsetzung des Innenstadtentwicklungskonzeptes in den vergangenen Jahren hat sich Carsten Graumann selbst die Krone als König der Baudezernenten weit und breit aufgesetzt. Mit der Fertigstellung des Bürgerparks an der Stadthalle wird er in den Ruhestand verabschiedet“, so Bürgermeister Christian Pospischil.

Leiter mehrerer Krisenstäbe

Das Stadtoberhaupt fügte scherzend hinzu: „Zu einer baulichen Veränderung der rathauseigenen Tiefgarage hat es allerdings nicht gereicht. Die bleibt halt krumm und verwinkelt, hat aber jetzt immerhin Fahrrad-Stellplätze und beherbergt seit neuestem einen Dienst-E-Roller.“

Neben den zahlreichen Bauprojekten, die die Hansestadt Attendorn vorangebracht haben, leitete Carsten Graumann in der Vergangenheit mehrere Krisenstäbe. Beispielhaft wurden die Corona-Pandemie und der Cyberangriff auf die IT genannt.

Die Fraktionsvorsitzenden bedanken sich bei Carsten Graumann mit einem Korb voller Attendorner Spezialitäten. von Nicole Voss
Die Fraktionsvorsitzenden bedanken sich bei Carsten Graumann mit einem Korb voller Attendorner Spezialitäten. © Nicole Voss

„Mit einer ansteckenden Ruhe und Sachlichkeit und jeder Menge Input steuerte Carsten Graumann das Schiff gekonnt durch die Krisen und erwarb sich dafür höchsten Respekt in den Reihen der Mitarbeiter, aber auch in den Reihen der Hilfsorganisationen wie der Feuerwehr Attendorn“, betonte Bürgermeister Pospischil.

Das Stadtoberhaupt bescheinigte dem scheidenden Baudezernenten, sehr viel geleistet zu haben und das Baudezernat zu dem gemacht zu haben, was es heute sei. An der Spitze eines kommunalen Amtes zu stehen, sei eine Aufgabe, die stark fordere.

Die Stadtverwaltung und insbesondere das Bauamt seien dafür zuständig, dass das Leben einer Stadt funktioniere, und stehe daher im Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit. „Sie haben sich große Achtung erworben und dürfen mit Fug und Recht eine positive Bilanz ziehen“, so Christian Pospischil.

Gemeinsam viel für die Zukunft der Stadt erreicht

Wolfgang Teipel, der als langjähriges Ratsmitglied auf eine lange gemeinsame Zeit mit Carsten Graumann zurückblickt, lobte ebenfalls: „Sie haben viel bewegt und immer zum Wohl der Stadt agiert. Sie dürfen sich über die Wertschätzung aller Fraktionen freuen.“

Carsten Graumann bedankte sich bei seiner Frau und seinen drei Kindern sowie allen Weggefährten. Er lobte die gute Zusammenarbeit, auch mit den Fraktionen: „Die Stadt hat sich verändert und weiterentwickelt. Wir haben gemeinsam viel für die Zukunft der Stadt erreicht. Das wäre nicht ohne meine Frau Martina möglich gewesen.“

Seine neu gewonnene Freizeit möchte der verabschiedete Baudezernent laut eigener Aussage dem Erkunden der Welt, dem Lesen von Büchern und dem Sport widmen.

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