Erasmus+-Projekt: Dänische Schüler und Rivianer entwickeln gemeinsame App

Internationale Zusammenarbeit in Attendorn


Gruppenfoto vor dem Eingang zum Rivius Gymnasium in Attendorn: Nachdem die Attendorner Schülergruppe der AG „Building Bridges“ im Oktober zu Gast im dänischen Aalborg war, konnten nun die dänischen Schüler mit ihren Lehrern im Rivius Gymnasium begrüßt werden. von privat
Gruppenfoto vor dem Eingang zum Rivius Gymnasium in Attendorn: Nachdem die Attendorner Schülergruppe der AG „Building Bridges“ im Oktober zu Gast im dänischen Aalborg war, konnten nun die dänischen Schüler mit ihren Lehrern im Rivius Gymnasium begrüßt werden. © privat

Attendorn. Ein Hauch von Internationalität ist jetzt durch die Flure des Rivius Gymnasiums Attendorn geweht: Nachdem die Attendorner Schülergruppe der AG „Building Bridges“ im Oktober zu Gast im dänischen Aalborg war, konnten nun die dänischen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern im Rivius Gymnasium begrüßt werden. Für einige Tage wurde der Schulalltag in ein lebendiges europäisches Projekt verwandelt.


Im Mittelpunkt des Austauschs stand die gemeinsame Arbeit in internationalen Kleingruppen. Deutsche und dänische Jugendliche entwickelten dabei eine App, die sich mit der Partizipation junger Menschen in beiden Städten beschäftigt. Ziel war es, Wege aufzuzeigen, wie Jugendliche stärker in gesellschaftliche und schulische Entscheidungsprozesse eingebunden werden können.

Mit viel Kreativität, technischem Geschick und spannenden Diskussionen entstanden dabei innovative Ansätze. Demokratisch wurde am Ende darüber abgestimmt, mit welcher App nun gemeinsam weitergearbeitet werden soll. So konnten alle Schüler nicht nur über die Demokratie nachdenken und diskutieren, sondern auf ihr eigenes Projekt anwenden.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand die gemeinsame Arbeit in internationalen Kleingruppen. Deutsche und dänische Jugendliche entwickelten dabei eine App, die sich mit der Partizipation junger Menschen in beiden Städten beschäftigt. von privat
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die gemeinsame Arbeit in internationalen Kleingruppen. Deutsche und dänische Jugendliche entwickelten dabei eine App, die sich mit der Partizipation junger Menschen in beiden Städten beschäftigt. © privat

Neben der digitalen Arbeit widmeten sich die Gruppen auch praktischen Projekten vor Ort. So wurden Ideen zur Verbesserung und Verschönerung des sogenannten „grünen Klassenzimmers“ entwickelt oder ein Demokratiespaziergang für die Stadt Attendorn entworfen.

Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Ausflug nach Köln. Dort besuchten alle gemeinsam ein Kunstmuseum, in dem sie sich mit der Verbindung von Kunst und Demokratie auseinandersetzten.

Neue Freundschaften

Neben dem offiziellen Programm blieb ausreichend Zeit für persönliche Begegnungen. Beim gemeinsamen Essen, in Gesprächen und bei Freizeitaktivitäten lernten sich die Jugendlichen besser kennen, tauschten Erfahrungen aus und gewannen Einblicke in die jeweils andere Kultur. Viele blickten dabei über ihren eigenen Horizont hinaus und knüpften neue Freundschaften.

Der Schüleraustausch zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll internationale Begegnungen sind: Sie fördern nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Offenheit, Verständnis und Zusammenhalt über Ländergrenzen hinweg. Genau das fördert demokratische Teilhabe.

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