„Ohne Ehrenamt wäre Attendorn nicht das, was es ist“
Ehrenamtsempfang in Helden
- Attendorn, 09.05.2026
- Verschiedenes
- Von Mona Pospischil
Attendorn. Zum ersten Mal hat am Freitag, 8. Mai, der Ehrenamtsempfang des gesamten Stadtgebietes in der Schützenhalle in Helden stattgefunden. Neben anerkennenden Worten des Bürgermeisters Christian Pospischil wurden der Bürgerpreis und der Heimatpreis für das Jahr 2025 verliehen.







„Ehrenamt ist oft leise, ohne große Schlagzeilen, dafür aber mit großer Wirkung“, findet der Bürgermeister der Hansestadt. Bei dem Empfang soll dieser Einsatz aber in Rampenlicht rücken: „Wir sehen euch, schätzen euer Engagement und sagen Danke“, betont Pospischil.

„Heimat ist nichts, was einfach da ist. Heimat wird gemacht, und zwar von Ihnen“, sagt er mit Blick auf den Heimatpreis. Christiane Plugge vom Amt für Soziales, Jugend, Familien und Senioren lobt die große Zahl an Ehrenamtlichen in der Stadt. „Wir haben über 200 Vereine angeschrieben“, erzählt sie und schätzt die Zahl der ehrenamtlich engagierten Attendorner auf ungefähr 10.000.
Der Bürgerpreis der Stadt Attendorn wurde in vier Kategorien vergeben. Jeweils gibt es ein Preisgeld von 1.000 Euro, die Hälfte geht an die Preisträger selbst, die andere Hälfte an Vereine ihrer Wahl.

Den Nachwuchspreis erhielten Emilia Wilhelm, Greta Schiller, Lea Hupertz und David Kapza. Sie engagieren sich im Trainerteam der Karnevalsgesellschaft Attendorn „Die Kattfiller“.
Stellvertretend für Susanne Engelhardt nahn Martin Guntermann vom Tennisclub Grün-Weiß Dünschede den Vereinspreis entgegen. Für gelebten Zusammenhalt erhielt Anja Sondermann aus Neu-Listenohl den Nachbarschaftspreis. Außerdem wurde ein Preis für das ehrenamtliche Lebenswerk überreicht. Dieser Ehrenpreis geht an Susanne Rüenauver für ihr Engagement in Helden.
Das Preisgeld von 5.000 Euro des Heimatpreises wurde auf den ersten, zweiten und dritten Platz aufgeteilt. Dieser wird vom Land NRW gesponsert. Den ersten Platz belegen die Waldenburger Krippenbauer, von Johann Salamon.

Das Gauklerfest, das mit dem zweiten Platz geehrt wurde, repräsentieren Aileen Klein und Lennard Jakobs. Der dritte Platz ging an Oleksander Vasylenko, der neben seiner Arbeit bei InfoTastic auch für sein Lied über Attendorn bekannt ist.
Den Bürgerpreis soll es nicht mehr nur alle drei Jahre geben, sondern, wie den Heimatpreis auch jährlich. Zusätzlich soll das Preisgeld bei ersterem angehoben werden. Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist im nächsten Jahr ebenfalls Teil des Ehrenamtsempfangs. Der Ort des Empfangs wird zukünftig von Dorf zu Dorf rotieren.
