„Polen in meinen Augen“: Schüler aus Attendorn gestalten kreative Plakate


Mit großer Kreativität und viel Engagement haben sich insgesamt 104 Schülerinnen und Schüler aus nahezu allen Attendorner Schulen am Projekt „Polen in meinen Augen“ beteiligt. von Hansestadt Attendorn
Mit großer Kreativität und viel Engagement haben sich insgesamt 104 Schülerinnen und Schüler aus nahezu allen Attendorner Schulen am Projekt „Polen in meinen Augen“ beteiligt. © Hansestadt Attendorn

Attendorn. Mit großer Kreativität und viel Engagement haben sich 104 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Attendorner Schulen am Projekt „Polen in meinen Augen“ beteiligt.


Unter der Leitung der Lehrerin für den Herkunftssprachlichen Unterricht (HSU) Polnisch, Halina Böhm, gestalteten sie Plakate, auf denen sie ihre persönliche Sicht auf Polen zum Ausdruck brachten.

Ob als beliebtes Reiseziel, durch sportliche Erfolge, kulturelle Besonderheiten, kulinarische Spezialitäten oder Eindrücke aus den Nachrichten – die entstandenen Werke zeigen die Vielfalt der Perspektiven auf das Nachbarland.

Ausgestellt und bewertet

Alle Plakate wurden im Foyer der Hanseschule ausgestellt und stießen auf großes Interesse. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Familienangehörige sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher konnten die Arbeiten besichtigen und im Rahmen eines Punktesystems bewerten. Insgesamt wurden beeindruckende 2.500 Bewertungen abgegeben.

Bürgermeister Christian Pospischil, Schuldezernent Klaus Hesener, der Rawicz-Beauftragte der Hansestadt Attendorn Tom Kleine sowie die heimischen Künstler Jan Backhaus, Musa Saroglu und Helmut Germann haben auch Bewertungen abgegeben. Nach Auswertung der Stimmen stehen nun die jeweils acht bestplatzierten Plakate pro Altersklasse fest, die sich für die Finalrunde qualifiziert haben.

„Nachbarland auf kreative Weise näherbringen“

Die Entscheidung über die Siegerinnen und Sieger fällt im September. Dann wird eine Jugendgruppe aus Attendorns polnischer Partnerstadt Rawicz zu Gast in Attendorn sein und gemeinsam mit einer Jury die finalen Gewinnerplakate auswählen. Ergänzt wird die Ausstellung dabei um weitere Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Herkunftssprachlichen Unterrichts Polnisch aus Finnentrop, Lennestadt und Plettenberg.

Bürgermeister Christian Pospischil zeigte sich begeistert von der Aktion: „Das Projekt ist ein kreativer Beitrag für die lebendige Städtepartnerschaft zwischen Attendorn und Rawicz und leistet einen wertvollen Beitrag dazu, jungen Menschen das Nachbarland Polen auf kreative Weise näherzubringen sowie den interkulturellen Austausch nachhaltig zu stärken.“

Eine Auswahl der Plakate aus Attendorn finden Interessierte hier.

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