TV Attendorn begeistert bei Rad am Ring
Hiesige Sportler treten in der grünen Hölle in die Pedale
- Attendorn, 31.07.2026
- Sport
Nürburg/Attendorn. Ein rundum gelungenes und emotionales Rennwochenende liegt hinter den Athleten des TV Attendorn. Gemeinsam sind die Abteilungen TRI-TIME und Radsport bei einem der spektakulärsten Radsport-Events Europas an den Start gegangen: Beim Rad am Ring auf der legendären Nürburgring-Nordschleife.

Einmal im Jahr verwandelt sich die Rennstrecke in der Eifel in ein Mekka für den Radsport. Wo sonst Motoren dröhnen, bewältigen Tausende Teilnehmer die berühmten Streckenabschnitte wie die „Hohe Acht“ – mit Steigungen von bis zu 17 Prozent. Dazu kommen rasenden Abfahrten in der „Fuchsröhre“ mit Topspeeds von weit über 80 km/h.

Ein Wochenende voller Höhenmeter, Leidenschaft und unvergleichlicher Atmosphäre in der Boxengasse. Mittendrin: Eine Delegation des TV Attendorn. Schon die Jüngsten zeigten Kampfgeist: Beim Kinderrennen rollten Tim und Noah Schulte an den Start und vertraten den TV Attendorn auf der Rennstrecke.

Auf der langen Distanz setzte ein anderer Youngster ein Ausrufezeichen: Marlin Hellner ging im 150 km -Straßenrennen an den Start, meisterte die strapaziösen Runden über die Nordschleife souverän und belohnte sich mit dem Sieg in seiner Altersklasse.

Der Auftakt gelang beim 50 km-Gravelrennen, das den Teilnehmern abseits des Asphalts alles abverlangte. Hier schrammte Linda Hennes mit einem überragenden vierten Platz in der Gesamtwertung knapp am Gesamt-Podium vorbei und sicherte sich den dritten Platz in ihrer Altersklasse. Dominik Hennes holte den dritten Platz in seiner Altersklasse.
Das Herzstück des Wochenendes war wie gewohnt das legendäre 24-Stunden-Rennen. Acht Einzelstarter, zwei Zweierteams, ein Vierer-Männerteam sowie ein Vierer-Frauenteam vom TV Attendorn stellten sich der Herausforderung durch Tag und Nacht.
Beim Einzelstart sammelte Timo Schneider die meisten Kilometer. Er absolvierte 15 Runden. Mit Rang zwei in der Altersklasse schnitt das Zweierteam Thomas Wulf und Axel Hellner ab. Sie schafften 22 Runden.



