Hochwasser-Frühwarnsystem in Arnsberg soll für mehr Sicherheit sorgen

„Noch bevor die ersten Notrufe eingehen“


  • Aus der Region, 29.11.2025
  • Südwestfalen-Mag
  • Von Südwestfalen- Mag
    Profilfoto Südwestfalen- Mag

    Südwestfalen- Mag

    Redaktion

Topnews
Im Beisein von Bürgermeister Ralf Paul Bittner (r.) stellten jetzt Gea Federici, Elmar Kettler, Yvonne Kaiser, Lea Schowe und Sebastian Witte von der Stadt Arnsberg das im Rahmen von Smart City realisierte Hochwasser-Monitoring in Arnsberg vor. von Stadt Arnsberg
Im Beisein von Bürgermeister Ralf Paul Bittner (r.) stellten jetzt Gea Federici, Elmar Kettler, Yvonne Kaiser, Lea Schowe und Sebastian Witte von der Stadt Arnsberg das im Rahmen von Smart City realisierte Hochwasser-Monitoring in Arnsberg vor. © Stadt Arnsberg

Südwestfalen. Um frühzeitig auf Starkregen- und Hochwasserereignisse vorbereitet zu sein und Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig warnen zu können, hat die Stadt Arnsberg, als eine der Pionierkommunen im Modellprojekt „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“, neue Pegelstandsensoren an mehreren Bachläufen im Stadtgebiet installiert. Die gesammelten Daten sollen im kommenden Jahr die Grundlage für ein Hochwasser-Frühwarnsystem bilden.


„Mithilfe eines KI-gestützten Hochwasser-Frühwarnsystem ist es der Feuerwehr möglich, Maßnahmen zu ergreifen, noch bevor die ersten Notrufe eingehen. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger soll dadurch weiter gesteigert werden“, erklärt Dennis Pingel, Leiter der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Stadt Arnsberg. Schließlich können kleinere Zuflüsse der Ruhr bei Starkregen in Wohngebieten schnell überlaufen und Schäden verursachen.

Die Sensoren erfassen deshalb in Echtzeit die Pegelstände der Bachläufe und sollen künftig auch die Bodenfeuchtigkeit messen, um die Versickerung von Regenwasser zu prüfen. Mithilfe künstlicher Intelligenz werden die Daten ausgewertet und in ein lokales Frühwarnsystem eingepflegt, das im Laufe des kommenden Jahres einsatzbereit sein wird.

Die Hochwasser- und Starkregengefahrenkarten des Landes NRW liegen dazu bereits im „Digitalen Zwilling“ der Stadt Arnsberg vor, wo Bürgerinnen und Bürger jetzt schon prüfen können, ob ihr Grundstück in einem möglichen Überflutungsbereich liegt.

Die Daten sind künftig über das Klimadashboard Arnsberg abrufbar. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Smart City Arnsberg

Übrigens: Arnsberg ist eine der fünf Pionierkommunen des Modellprojekts „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“. Stellvertretend für die Region setzen Menden, Bad Berleburg, Arnsberg, Olpe und Soest beispielhafte Projekte um, die Städte mit Hilfe digitaler Tools nachhaltiger, lebenswerter und intelligenter machen. Dazu gehört beispielsweise neben dem „Klimadashboard“ der Stadt Arnsberg auch die „regionale Datenplattform“ der Stadt Olpe und die „urbane Datenplattform“ der Stadt Soest.

Artikel teilen: