Polizei klärt Serie von Raubdelikten im Märkischen Kreis auf

20-Jähriger in mehreren Fällen tatverdächtig


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Symbolfoto. von Nils Dinkel
Symbolfoto. © Nils Dinkel

Märkischer Kreis. Die Polizei im Märkischen Kreis hat offenbar eine Serie von Raubdelikten aufgeklärt, die sich in den vergangenen Monaten in der Region ereignet hat.


Laut einer Medieninformation der Polizei steht ein 20-jähriger Meinerzhagener unter dringendem Tatverdacht, für Überfälle auf drei Tankstellen und eine Spielhalle verantwortlich zu sein. Er sitzt in U-Haft.

Am 20. Mai überfiel ein Räuber unter Vorhalt einer Schusswaffe eine Spielhalle in Altena. Es folgte ein weiterer Überfall auf eine Tankstelle in Letmathe am Morgen des 22. Mai. Der Tatverdächtige hatte unter Zuhilfenahme einer Schusswaffe Bargeld erbeutet. Keine zehn Minuten nach der Tat gelang es den fahndenden Polizeibeamten, den mutmaßlichen Täter festzunehmen.

Der 20-jährige Meinerzhagener war noch am selben Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen einem Amtsrichter vorgeführt worden. Dieser hatte einen Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Umfangreiche Folgemaßnahmen

Darauf begannen umfangreiche Ermittlungen und Folgemaßnahmen, bei denen sich laut Polizei Anhaltspunkte für einen Zusammenhang mit weiteren Taten im MK-Südkreis ergaben. So stellten Ermittler bei Durchsuchungen unter anderem Beweismittel wie PTB-Waffen und Masken sicher.

Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse besteht laut Polizei der dringende Verdacht, dass der Festgenommene auch für Taten in Lüdenscheid am 8. April und Altena am 6. April verantwortlich gewesen sein könnte. Die Ermittlungen hierzu seien jedoch noch nicht abgeschlossen.

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