Schwerverletzter Motorradfahrer flüchtet nach Kollision mit Telefonmast

Drogen, kein Führerschein, Fahrzeug unterschlagen


Das verunfallte Motorrad beschlagnahmte die Polizei. von Polizei Oberbergischer Kreis
Das verunfallte Motorrad beschlagnahmte die Polizei. © Polizei Oberbergischer Kreis

Reichshof. Ein 45-jähriger Gummersbacher ist in der Nacht zum Dienstag, 21. Juli, mit seinem Motorrad mit einem Telefonmast kollidiert und anschließend schwerverletzt geflüchtet. Die Palette der Delikte, die die Polizei dem Mann vorwirft, ist groß.


Der Mann fuhr auf der Eckenhagener Straße in Richtung Eckenhagen. In einer Linkskurve, unweit der Einmündung zur Straße „Breidenbacher Weg“, kam der 45-Jährige mit seinem Motorrad nach rechts von der Fahrbahn ab.

Er stürzte, rutschte über den geschotterten Untergrund und kollidierte schließlich mit einem Telefonmasten. Der schwerverletzte Gummersbacher ließ das Zweirad an der Unfallstelle zurück und entfernte sich fußläufig.

Gegen 2.30 Uhr klingelte der Mann dann bei Angehörigen und berichtete von dem Unfall. Die Angehörigen alarmierten den Rettungsdienst. Hinzu gerufene Polizeibeamte konnten bei dem 45-Jährigen den Schlüssel der verunfallten Yamaha auffinden.

Unfalluhrzeit bleibt unklar

Da sich bei dem Mann Anhaltspunkte für Drogenkonsum ergaben, erfolgte im Krankenhaus die Entnahme einer Blutprobe. Der Verunfallte blieb zur weiteren Behandlung im Krankenhaus.

Ermittlungen ergaben, dass der Unfallfahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis- und das Motorrad unterschlagen war. Die Polizei stellte die Yamaha sicher. Den 45-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren. Zu welcher Uhrzeit sich der Verkehrsunfall ereignet hat, ist unklar.

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat in Gummersbach per Tel. 0 22 61/8 19 90 oder per E-Mail: poststelle.oberbergsicher-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

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