SPD-Abgeordnete: „Südwestfalen wird von Landesregierung im Stich gelassen“

Unzufrieden mit Antwortschreiben


Die SPD-Landtagsabgeordneztemn Imnge Blask, Gordon Dudas und Christin-Marie Stamm (von links). von Philipp Kallweit
Die SPD-Landtagsabgeordneztemn Imnge Blask, Gordon Dudas und Christin-Marie Stamm (von links). © Philipp Kallweit

Südwestfalen. Die Sperrung der A 45 hat massive Auswirkungen auf die Region Südwestfalen. Mit einem eindringlichen Appell hatten sich die südwestfälischen SPD-Landtagsabgeordneten Christin-Marie Stamm, Inge Blask und Gordan Dudas daher sowohl an NRW-Ministerpräsident Wüst als auch an NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer gewandt und einen Infrastrukturmasterplan für Südwestfalen gefordert.


Die kurze und unkonkrete Antwort aus der Düsseldorfer Staatskanzlei kommentieren die drei Landtagsabgeordneten wie folgt: „Seit über zweieinhalb Jahren leidet die Region Südwestfalen unter der A 45-Sperrung. Doch trotz diverser Appelle aus der gesamten Region handelt die Landesregierung nicht. Südwestfalen wird schlicht übergangen und ignoriert.

Ignoranz der Regierung

In gerade einmal 136 Worten inklusive Gruß- und Abschiedsformel antwortet die Staatskanzlei auf unsere Unterstützungsbitte, mit der wir um Hilfe für die Region gebeten haben. Die Staatskanzlei verweist lediglich auf ein Sanierungskonzept des Landesbetriebs Straßen.NRW für die Umleitungsstraßen, das noch erarbeitet wird.

Befassung mit der Thematik? Fehlanzeige! Konkrete Hilfen? Fehlanzeige! Perspektiven für die Region? Fehlanzeige! Die Ignoranz der Landesregierung lässt uns nur noch fassungslos und wütend zurück. Scheinbar sieht die Staatskanzlei keinerlei Zuständigkeit für die Zukunft Südwestfalens, was bislang das industrielle Herz Nordrhein-Westfalens ist. Wir als Region werden weiterhin im Stich gelassen. Das ist ein beschämendes Fazit nach zweieinhalb Jahren Verkehrskatastrophe.”

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