Wieder Stahlhochzeit - zweites Teilbauwerk der Talbrücke Rahmede verbunden

Auf der A45 geht es voran


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Nach dem letzten Verschub stehen die Brückenhälften voreinander. Sie trennen nun nur noch wenige Zentimeter. von Autobahn Westfalen/Alex Talash
Nach dem letzten Verschub stehen die Brückenhälften voreinander. Sie trennen nun nur noch wenige Zentimeter. © Autobahn Westfalen/Alex Talash

Lüdenscheid. Gerade einmal drei Wochen, nachdem das erste Teilbauwerk der A45-Talbrücke Rahmede in Rekordzeit für den Verkehr freigegeben worden ist, feiert das Rahmedetal bei Lüdenscheid die zweite (Stahl-)Hochzeit. Am Mittwoch, 14. Januar, fand der letzte Verschub des zweiten Teilbauwerkes in Richtung Dortmund statt und der Stahlüberbau wurde miteinander verbunden.


Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH, freut sich, dass es nach der Eröffnung des ersten Teilbauwerks am 22. Dezember weiter voran geht. „Jetzt haben wir den nächsten Meilenstein geschafft und auch den Stahlüberbau beim zweiten Teilbauwerk über dem Tal verbunden.“

Zunächst nur Schrauben

Nach dem letzten Verschub musste die südliche Hälfte des Überbaus mit Hilfe einer hydraulischen Hubvorrichtung auf das Niveau des nördlichen Bauteils gebracht werden. Erst dann konnten die letzten Zentimeter geschoben und so die Lücke geschlossen werden.

Nachdem die beiden Brückenhälften zunächst nur mit Schraubverbindungen gesichert werden, stehen in den kommenden Tagen die finalen Schweißarbeiten an.

Mit einer hydraulischen Hubvorrichtung werden beide Brückenteile auf ein Niveau gebracht, um dann fest verbunden zu werden. von Autobahn Westfalen/Susanne Schlenga
Mit einer hydraulischen Hubvorrichtung werden beide Brückenteile auf ein Niveau gebracht, um dann fest verbunden zu werden. © Autobahn Westfalen/Susanne Schlenga

Ebenso wie beim ersten Teilbauwerk werden anschließend wieder zwei Schalwagen installiert, mit denen die Betonfahrbahn gegossen wird. Für die Schalwagen werden die bereits eingesetzten Module genutzt, müssen aber in einem aufwendigen Prozess für das zweite Teilbauwerk individuell angepasst werden.

Projektleiter Michael Neumann ist zufrieden, dass beim Stahlbau so früh in diesem Jahr dieser wichtige Meilenstein erreicht werden konnte. „Bei den Schneemengen und dem enormen Frost der vergangenen Wochen war nicht abzusehen, dass wir so schnell weiterkommen.“ Auf einen Freigabetermin will er sich darum auch beim zweiten Teilbauwerk nicht festlegen. „Wer weiß, was der Winter noch bringt. Der Verkehr läuft. Das ist die Hauptsache!“

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