Junge Künstler lernen Umgang mit Vielfalt, Respekt und Toleranz
Projekt an der Gräfin-Sayn-Schule
- Drolshagen, 29.07.2025
- Schule & Bildung
Drolshagen. Mit Neugier haben die Kinder der Gräfin-Sayn-Schule Drolshagen kürzlich einen besonderen Besuch empfangen: Bürgermeister Uli Berghof war zu Gast, um die fotografischen Werke der jungen Teilnehmenden aus dem Projekt „Stille Freunde“ zu bewundern.

Auf den Bildern sind kleine, von den Schülern selbstgebastelte Figuren zu sehen. Keine gleicht der anderen. Die Botschaft: Es sind Unterschiede, die ein Miteinander lebendig machen – wenn ihnen mit Offenheit und Respekt begegnet wird. Dafür haben die Kinder mit viel Fantasie eigene Charaktere erschaffen und diese an verschiedenen Orten aus dem Schulalltag fotografisch in Szene gesetzt.

Die Frage nach der Bedeutung von Vielfalt war Ausgangspunkt für die Workshops, die die Gräfin-Sayn-Schule gemeinsam mit dem Verein „Ensible“ im Rahmen des Projektes „Stille Freunde“ leitete. Die Kinder setzten sich dabei durch künstlerisches Handeln mit Unterschieden, Toleranz und Freundschaft auseinander.

„Hier geht es nicht um das perfekte Bastelergebnis, sondern um das, was dahintersteckt: gegenseitiges Verständnis, Respekt – und die Freude am gemeinsamen Tun“, erklärt Karol Rivera Carmago, Projektkoordinatorin des Ensible.
Das konnte auch Bürgermeister Berghof spüren, als er die jungen Teilnehmenden besuchte. Er zeigte sich beeindruckt und betonte in diesem Zusammenhang die wichtige Bedeutung von Jugendprojekten für die Stadt Drolshagen.

So konnte im Rahmen der interkommunalen Jugendinitiative „Youth and Arts“ an der Gräfin-Sayn-Schule auch das erprobte Medienpräventionsprojekt „Social Network Training“ durchgeführt werden. Hierbei konnten die jungen Schüler in kindgerechter, spielerischer Form lernen, eigene Grenzen wahrzunehmen, einen inneren Kompass zu entwickeln und sich online wie offline zu schützen.
Das Projekt ist Teil der landesweiten Initiative „Youth and Arts“ und wurde gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW sowie durch die Stadt selbst.
