Marc Auerswald und Uli Schulte ziehen Zwischenbilanz ihrer wilden Tour
Duo hat beim Carbage Run Litauen erreicht
- Finnentrop, 01.07.2025
- Verschiedenes
- Von Nicole Voss
Frielentrop/Litauen. „Es bleibt wild“, bringt Marc Auerswald den ersten Eindruck des Carbage Runs, an dem er gemeinsam mit Uli Schulte teilnimmt, auf den Punkt. Seit Freitag, 27. Juni, ist das Duo mit seinem „schrillen Silberpfeil“ auf Baltikum-Tour (LokalPlus berichtete mehrfach).

Am ersten Tag führte der Weg nach Jena. Nach kurzer Erholungspause ging es einen Tag später weiter zum Startpunkt nach Tomaszowo in Polen.
„Einfach Wahnsinn, mit wie viel Liebe zum Detail die Leute ihre Autos gestaltet haben. Viele kleine Details wie Lampen, Bemalungen, Aufkleber usw. haben die Blicke auf sich gezogen. Da stecken unglaublich viele Stunden drin“, sind sich Marc Auerswald und Uli Schulte einig.
Überzeugt sind die Beiden, dass sie sich mit ihrem „Silberpfeil“ und seinem verrückten Erscheinungsbild nicht zu verstecken brauchen. „Unsere Karre wird super angenommen und jeden Tag unzählige Male fotografiert. Für unsere Premiere beim Carbage Run ist das schon mega klasse. Die weiteren Teilnehmer sind ja schon viele Jahre dabei“, so Marc Auerswald.

Quer durch Polen und dann nach Litauen – so ging es weiter. Geflasht war das Duo auch von den Eindrücken in den genannten Ländern. In jedem noch so kleinen Dorf in Polen und auch in Litauen standen Scharen von Menschen an den Straßen, erfreuten sich an den vorbeifahrenden, blinkenden und bunten Autos mit ihren lauten Hupen und Sirenen und feuerten sie an.
Krass wurde es laut Aussage der beiden Osteuropa-Tourer direkt hinter der litauischen Grenze. „Es war der krasse Gegensatz. Wir sind über 100 Kilometer Schotterstraße gebrettert. Die Karre ist von innen meterdick mit Staub voll. In jeder Ritze und jedem Schlafsack ist jetzt Sand. Genau so muss es sein“, scherzen Uli Schulte und Marc Auerswald.
Das sei die Konsequenz, wenn man mit „100 Klamotten“ ohne Rücksicht auf jedes Material über die zerbombten Schotterpisten brettere. Übrigens: die nicht ausgetauschte Kupplung, die dem Duo im Vorfeld etwas Kopfschmerzen bereitete, hat bis dato durchgehalten.
Vom Baustil und der Einfachheit erinnere Litauen das positiv verrückte Duo ein bisschen an Schweden. Aus dem Land im Norden Europas sind viele Teilnehmer dabei. „Die Jungs haben mal so richtig den Helm am Glühen. Anscheinend gibt es dort nicht mal ansatzweise so etwas wie den TÜV“, lacht Marc Auerswald.

Generell seien alle super witzig drauf. Im Camp herrsche jeden Abend sehr gute Stimmung. „Es ist schon optisch der Hammer zu sehen, wenn ein ganzer Hügel abends leuchtet, blinkt und Terror mit 500 Autos gemacht wird. Muss man einfach erlebt haben“, so Uli Schulte, der mit seinem Kompagnon am Montagabend unterhalb von Vilnius in Litauen mit den weiteren Teilnehmern – alle schon wieder in völliger Eskalationsstimmung – die Musikanlagen, Sirenen und Motoren quälten.

In Erinnerung bleiben auch die Challenges. Beispiel gefällig? Eine Aufgabe beinhaltete ein Selfie mit einem Maluch. Das Fahrzeug gilt als „Polski Fiat 126p“. Punkte gab es für das Selfie und weitere, wenn man eine Runde darin drehte und das mit einem Video dokumentierte. Eine weitere Challenge war es, in einer Lkw-Schlafkabine zu liegen.


LokalPlus wird das Duo weiterhin auf seiner Tour begleiten und darüber berichten.




