Spielplatzkonzept der Gemeinde Finnentrop geht in die nächste Runde
Fünf Spielplätze analysieren
- Finnentrop, 17.07.2026
- Politik
- Von Nicole Voss
Finnentrop. Der Rat der Gemeinde Finnentrop hat in seiner Sitzung am Dienstag, 14. Juli, entschieden, fünf Spielplätze mit einem fachkundigen Unternehmen zu begehen und den jeweiligen Investitions- und Erneuerungsbedarf einschließlich einer ersten Kostenschätzung ermitteln zu lassen.

Damit folgten die Ratsvertreter dem Vorschlag der Gemeinde, die dafür die Spielplätze An der Stumpe - Heggen, Im Born - Schönholthausen, Am Bruch - Fretter, Eichendorffstraße - Deutmecke und Patenbergstraße - Serkenrode ausgewählt hat.
Die Auswahl erfolgte auf Grundlage verschiedener Kriterien wie der örtlichen Verteilung, der unterschiedlichen Handlungsempfehlungen aus den Steckbriefen, des erkennbaren Erneuerungsbedarfs und auch anhand der jährlichen Hauptuntersuchungen sowie der Repräsentativität für die verschiedenen Spielplatztypen im Gemeindegebiet.

Damit ist der nächste Schritt beim Gesamtkonzept für die Erneuerung der Spielplätze im Gemeindegebiet gegangen. Die Auswahl der Spielplätze stellt zum aktuellen Zeitpunkt jedoch nicht zwingend eine abschließende Priorisierung sämtlicher Spielplätze im Gemeindegebiet dar.
Anhand von repräsentativen Stichproben sollen belastbare Erkenntnisse über Umfang, Methodik und Kosten künftiger Erneuerungsmaßnahmen gewonnen werden. Die Ergebnisse sollen anschließend als Grundlage für die weitere Priorisierung von Maßnahmen dienen.
Der Rat hatte in seiner Sitzung im Dezember 2024 beschlossen, die durch die Verwaltung angefertigten Spielplatz-Steckbriefe als Grundlage für die Entwicklung der Spielplätze in der Gemeinde Finnentrop festzulegen.

Für die Maßnahmen stehen im Haushalt 2026 insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. Die Handlungsempfehlungen für die insgesamt 34 Spielplatz-Steckbriefe sind mit einem Ampelsystem hinterlegt. Dabei sind 29 mit einer grünen Ampel, lediglich drei mit einer gelben und nur zwei mit einer roten Ampel gekennzeichnet.

Das Ampelsystem verweist insbesondere auf einen möglichen potenziellen Rückbau oder eine Verkleinerung des Spielplatzes. Durch das Ampelsystem wird ausdrücklich nicht der Abnutzungsgrad der Spielgeräte gekennzeichnet oder eine Priorisierung für etwaige Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen.

Der Spielplatz Josef-Henke-Straße in Frettermühle wurde zurückgebaut. Die weitere Auswertung der verbliebenen 33 Spielplatz-Steckbriefe zeigt, dass bei 31 Spielplätzen ein hoher Abnutzungsgrad festgestellt wurde. Ursächlich hierfür ist, dass seit der jeweiligen Neuanlage überwiegend keine grundlegenden Ersatz- oder Erneuerungsmaßnahmen erfolgt sind.
