Update: Feuer in Industriegebiet nicht vorsätzlich gelegt

Stundenlanger Einsatz in Würdinghausen


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Die Feuerwehr der Gemeinde Kirchhundem war bei einem Brand in Würdinghausen gefordert. von Feuerwehr Kirchhundem
Die Feuerwehr der Gemeinde Kirchhundem war bei einem Brand in Würdinghausen gefordert. © Feuerwehr Kirchhundem

Würdinghausen. Nach dem Brand in einem Industriegebiet in Würdinghausen ist am Montagmorgen, 24. Juni, ein Brandermittler der Polizei vor Ort gewesen.


Update von Montag, 24. Juni, 15 Uhr:

Polizei-Pressesprecherin Esther Schöttke verriet auf LokalPlus-Nachfrage, das Vorsatz als Ursache ausgeschlossen werde. Eine erneute Anschau des Brandorts solle am Dienstag, 25. Juni, gemeinsam mit einem Brandsachverständigen erfolgen. Pressesprecher Thorsten Scheen ergänzte, dass ein Sachschaden im mindestens sechsstelligen Eurobereich entstanden sei.

Ursprünglicher Bericht:

Rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Kirchhundemer Kreisgebiet waren in der Nacht zum Sonntag, 23. Juni, im Einsatz, um einen Industriebrand in Würdinghausen einzudämmen.

Zunächst lautete die Alarmierung zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte der Löschgruppe Kirchhundem dann fest, dass es sich um einen Brand handelte. Umgehend wurde eine Alarmstichworterhöhung durch den Einsatzleiter vorgenommen und erste Maßnahmen durchgeführt.

Um den Brand unter Kontrolle zu bringen, wurden weitere Einheiten aus dem gesamten Gemeindegebiet alarmiert, sodass rund 90 Einsatzkräfte zur Eindämmung des Feuers im Einsatz waren. Die Feuerwehr konnte mit einer aufwändig aufgebauten Wasserversorgung verhindern, dass das Feuer sich auf weitere Gebäudeteile ausbreitete.

Neben der Polizei war auch das DRK aus Kirchhundem und Lennestadt vor Ort und unterstützte tatkräftig. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

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