Update: Verdachtsfall der Afrikanischen Schweinepest bestätigt

Totes Wildschwein in Kirchhundem


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Wildschwein in freier Natur von Pixabay.com
Wildschwein in freier Natur © Pixabay.com

Kirchhundem/Düsseldorf. In der Gemeinde Kirchhundem hat ein Jäger ein totes Wildschwein gefunden, das nach erster Untersuchung durch das vor Ort zuständige Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Arnsberg positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet wurde. Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte den Verdacht am Samstag, 14. Juni.


Update von Samstag, 14. Juni:

Ein Nachweis des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Westfalen an dem Wildschwein vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Verdacht am Samstag, 14. Juni, bestätigt.

Laut Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, sei es das oberstes Ziel, eine Ausbreitung des lokalen Falls der ASP im Wildschweinebestand zu verhindern. „Zum Schutz vor einer möglichen Ausbreitung der ASP in der Region laufen bereits notwendige Maßnahmen, die schon zum Zeitpunkt des gemeldeten Verdachtsfalls eingeleitet wurden“, so Gorißen in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft und verbraucherschutz.

Ursprünglicher Artikel von Freitag, 13. Juni:

Das hat das NRW-Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Freitagnachmittag, 13. Juni, mitgeteilt. Bislang handelt es sich nur um einen einzelnen Verdachtsfall - den ersten in ganz NRW.

Präventive Maßnahmen zum Schutz vor einer möglichen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in der Region laufen bereits. Der Kreis Olpe, das Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung und das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz arbeiten dabei eng zusammen. Das Landwirtschaftsministerium hat unverzüglich eine ASP-Koordinationsgruppe einberufen.

Für Menschen ungefährlich

Falls die Infektion durch das FLI bestätigt wird, wird es oberstes Ziel sein, die Tierseuche auf ein möglichst kleines Gebiet zu begrenzen und eine Ausbreitung und Übertragung auf Hausschweinbestände zu verhindern.

Für Menschen ist die Afrikanische Schweinepest ungefährlich. Gleiches gilt für andere Haus- und Nutztierarten als Schweine. Für Schweine (Haus- und Wildschweine) verläuft jedoch eine Infektion mit dem ASP-Virus fast immer tödlich.

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