Einschränkungen auf Ruhr-Sieg-Strecke: Schäden an Brücke in Kirchhundem

IC 34 entfällt


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Bauarbeiten der Deutschen Bahn in Kirchhundem: Der Intercity kann hier nicht mehr fahren. von Nils Dinkel
Bauarbeiten der Deutschen Bahn in Kirchhundem: Der Intercity kann hier nicht mehr fahren. © Nils Dinkel

Kirchhundem/Südwestfalen. Auf der Ruhr-Sieg-Strecke kommt es ab Dienstag, 21. April, zu weiteren Einschränkungen im Zugverkehr. Grund sind neu entdeckte Schäden an der Eisenbahnbrücke „Hundem“, die bereits seit Sommer 2025 nur eingeschränkt befahrbar ist.


Nach Angaben der DB InfraGO wurden die Schäden bei einer routinemäßigen Überprüfung festgestellt. Um die Stabilität des Bauwerks bis zur geplanten Erneuerung zu gewährleisten, muss die Brücke zusätzlich entlastet werden. Daher dürfen Züge sie künftig nur noch mit weiter reduzierter Geschwindigkeit passieren.

Die Folgen für Fahrgäste sind deutlich: Die Intercity-Linie 34 (Münster – Dortmund – Siegen – Frankfurt) entfällt vorübergehend komplett. Im Nahverkehr kommt es zu Verspätungen, da die Züge langsamer fahren müssen.

Bauarbeiten der Deutschen Bahn in Kirchhundem: Der Intercity kann hier nicht mehr fahren. von Nils Dinkel
Bauarbeiten der Deutschen Bahn in Kirchhundem: Der Intercity kann hier nicht mehr fahren. © Nils Dinkel

Auch der Güterverkehr ist betroffen: Überregionale Güterzüge in Richtung Süden werden größtenteils umgeleitet, Verbindungen aus dem Norden mit Zielbahnhof Kreuztal können jedoch weiterhin über die Strecke verkehren.

Geschwindigkeit an benachbarter Brücke gedrosselt

Zusätzlich gilt die reduzierte Geschwindigkeit auch für die benachbarte Eisenbahnbrücke „Olpe“ in Kirchhundem.

Die Bahn arbeitet bereits an einer dauerhaften Lösung: Ab Juli soll die Brücke „Hundem“ umfassend erneuert werden. Erste Vorbereitungen dafür laufen bereits. Ziel ist es, die Strecke langfristig zu stabilisieren und Einschränkungen im Bahnverkehr zu reduzieren.

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