Gute Laune und wetterfeste Kleidung – so fällt das BOA nicht ins Wasser
Tipps und Vorkehrungen
- Kreis Olpe, 03.06.2026
- Kultur
- Von Jana Becker
Kreis Olpe/Sondern. Die aktuellen Wettervorhersagen versprechen von Donnerstag bis Sonntag, 4. bis 7. Juni, leider kein sommerliches und sonniges Festival-Wochenende. Doch die Veranstalter des Biggesee Open Air (BOA) in Sondern lassen sich davon nicht beeindrucken. Auf Nachfrage von LokalPlus erzählt Lars Harsveldt, wie sich die Besucher am besten für einen regnerischen Konzertabend wappnen können und welche Vorkehrungen das BOA-Team trifft.


Laut Vorhersagen von Wetterportalen wie wetter-sauerland.com wird vor allem der Donnerstag, 4. Juni, stürmisch – Starkregen und Hageln sind am Nachmittag nicht ausgeschlossen. Erst am Wochenende ist mit einer Besserung zu rechnen, einzelne Schauer sind aber weiterhin möglich.
Für ein Festival sind das nicht die idealsten Voraussetzungen, doch der Stimmung sollte das beim Biggesee Open Air keinen Abbruch tun. Lars Harsveldt von der BOA Veranstaltungs GmbH versichert auf Nachfrage, dass die Organisatoren weiterhin positiv auf das lange Konzertwochenende blicken.




Auf dem Veranstaltungsgelände stehen keine großflächig überdachten Besucherbereiche zur Verfügung. Aber Besucher dürfen einen handelsüblichen Knirps-Regenschirm mitbringen. Größere Schirme seien laut Veranstalter aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.
Die Veranstalter empfehlen außerdem festes Schuhwerk und gegebenenfalls wetterfeste Kleidung. Also Gummistiefel anziehen und Regenjacke mitnehmen. Wem die zu „sperrig“ ist, kann zum Beispiel einen Regenponcho in die Hosentasche stecken. „Ansonsten gilt: Gute Laune mitbringen und den Abend genießen“, ergänzt Lars Harsveldt.
Sollte sich das Wetter plötzlich ändern und ein Gewitter aufziehen, kann das gerade aufgrund der besonderen Lage des Biggesee Open Air direkt am Wasser gefährlich werden. Für solche Situationen bestünden abgestimmte Sicherheits- und Notfallkonzepte, so Lars Harsveldt.

Entscheidungen über mögliche Einschränkungen oder weitere Maßnahmen würden dann gemeinsam im zuständigen Koordinierungsgremium sowie in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden getroffen.

„Die Sicherheit unserer Besucher hat jederzeit oberste Priorität. Wetterlagen werden fortlaufend beobachtet und bewertet“, versichert Lars Harsveldt. „Sollte sich die Wetterlage kurzfristig ändern, werden die erforderlichen Maßnahmen ebenfalls in enger Abstimmung mit den Behörden und Einsatzkräften umgesetzt.“ Die Besucher werden in einem solchen Fall umgehend informiert.

Eine Absage oder anderweitige Einschränkungen sollten nur die äußerste Ausnahme sein. Damit rechnen die Veranstalter zur Zeit nicht: „Aktuell konzentrieren wir uns auf die Veranstaltung und blicken optimistisch auf die kommenden Tage.“
