Mit dem „Quatscher“: Kreispokalfinale mit zwei Teams aus Finnentrop
Oberligist empfängt Bezirksligist
- Kreis Olpe, 12.05.2026
- Sport
- Von Nils Dinkel
Kreis Olpe/Bamenohl. David gegen Goliath im Kreispokal: Im Finale des Olper Kreispokals treffen mit der SG Finnentrop/Bamenohl und der SG Serkenrode/Fretter am Mittwoch, 13. Mai, zwei Teams aufeinander, die sportlich zwei Ligen auseinander liegen. Anstoß ist um 19 Uhr in der H&R-Arena in Bamenohl.


Während die SG Finnentrop/Bamenohl um Trainer Jonas Ermes als Oberligist und Titelverteidiger ihrer Favoritenrolle gerecht wurde, sorgte die SG Serkenrode/Fretter als Bezirksligist mit starken Auftritten für Aufsehen – und zog erstmals ins Kreispokalfinale ein.
Die SG Finnentrop/Bamenohl hatte sich im Viertelfinale mit 4:2 beim SV Ottfingen durchgesetzt und gewann anschließend auch das Halbfinale gegen den VfR Rüblinghausen mit 2:1. In der Liga befindet sich das Team aktuell auf dem letzten Tabellenplatz.
Die SG Serkenrode/Fretter bewies dagegen mehrfach Nervenstärke. Bereits im Viertelfinale rang der Bezirksligist den Landesligisten SV 04 Attendorn erst im Elfmeterschießen nieder. Hier hatte die SG lange vorn gelegen und schließlich in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer erzielt. Vom Punkt mussten je zehn Spieler ran.
Im Halbfinale folgte mit dem 2:1-Erfolg beim SV Rothemühle der nächste Coup. Auch in der Bezirksliga läuft es rund: Hier belegt die SG Serkenrode/Fretter aktuell den dritten Platz. Trainer sind mit Phillip Hennes und Tobias Kleppel ehemalige Akeure der SG Finnentrop/Bamenohl.

Die Rollen vor dem Finale scheinen klar verteilt: Die SG Finnentrop/Bamenohl geht als klassenhöhere Mannschaft und Titelverteidiger favorisiert in die Partie – auch wegen des Heimvorteils.

Dennoch dürfte die SG Serkenrode/Fretter mit viel Selbstvertrauen antreten – schließlich hat das Team im laufenden Wettbewerb bereits mehrfach bewiesen, dass es auch gegen höherklassige Gegner bestehen kann. Für Spannung ist also trotz der unterschiedlichen Ausgangslage gesorgt.

Für zusätzliche Unterhaltung am Finalabend sorgt erneut Dirk Oberschulte-Beckmann, vielen besser bekannt als der „Schalker Quatscher“. Darüber informierte die SG Serkenrode/Fretter bei Facebook.
Bereits beim Viertelfinale gegen Attendorn hatte der S04-Stadionsprecher die Mannschaftsaufstellung präsentiert – nun unterstützt er die SG Serkenrode/Fretter auch beim Endspiel in Bamenohl als Moderator und „Glücksbringer“.
Der Kontakt besteht seit November 2024: Seinerzeit trug die SG Serkenrode/Fretter ein Heimspiel in der Veltins-Arena „Auf Schalke“ aus.
Die Gäste warnten auch vor der angespannten Parksituation rund um den Sportplatz. Daher wird gebeten, Fahrgemeinschaften zu bilden oder sich bringen zu lassen. Der Schützenplatz stehe nicht als Parkfläche zur Verfügung. Auch die Parkplätze des umliegenden Einzelhandels sollten nicht genutzt werden.
Für Fans der SG Serkenrode/Fretter wird deshalb ein kostenloser Shuttlebus angeboten. Abfahrten sind um 17.45 und 18.30 Uhr an der Haltestelle Schmidt-Degenhardt, anschließend hält der Bus am Betriebshof Stracke sowie an der Bushaltestelle Deutmecke. Die Rückfahrten sind für 21 und 21.45 Uhr geplant. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



