Pilz- und Beerensaison beginnt – aber nicht in der ASP-Sperrzone

Betreten des Wald nur auf Wegen erlaubt


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Die Beerensaison hat begonnen. Den Wald abseits der Wege betreten dürfen Sammler in der Sperrzone 2 nicht. (Foto KI-generiert) von Google Gemini - mit KI erstellt
Die Beerensaison hat begonnen. Den Wald abseits der Wege betreten dürfen Sammler in der Sperrzone 2 nicht. (Foto KI-generiert) © Google Gemini - mit KI erstellt

Kreis Olpe. Im Spätsommer machen sich viele Menschen auf, um im Wald und in der Landschaft nach Pilzen und Beeren zu suchen. In einigen Teilen des Kreises Olpe ist dieses Vergnügen jedoch dieses Jahr aus gutem Grund verboten: Seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein gibt es eine Sperrzone.


In dieser Sperrzone ist es zwar erlaubt, die Wanderwege zu nutzen. Das Betreten des Waldes abseits der Wanderwege ist aber verboten. Das gilt auch für die Suche nach Pilzen und Beeren. Hunde müssen an der Leine bleiben. Nur auf den Wegen zu bleiben ist wichtig, damit sich die Wildschweine so wenig wie möglich bewegen. Sie könnten sonst die Infektion außerhalb der Sperrzone verbreiten.

Der Kartenausschnitt zeigt die Sperrzone II (violett), in der das Betreten des Waldes abseits der Wege verboten ist,  und die grün umrandete Pufferzone (Sperrzone I). von visualgeoserver.fli.de
Der Kartenausschnitt zeigt die Sperrzone II (violett), in der das Betreten des Waldes abseits der Wege verboten ist,  und die grün umrandete Pufferzone (Sperrzone I). © visualgeoserver.fli.de

Diese Regeln gelten in der sogenannten ASP-Sperrzone 2. Eine Karte dieser Sperrzone gibt es hier. Eine Liste häufiger Fragen zur ASP ist auf www.kreis-olpe.de zu finden.

Die ASP ist für Schweine meist tödlich. Für Menschen und andere Tiere ist die Krankheit ungefährlich; sie können diese jedoch verbreiten, zum Beispiel über ihre Schuhe, Reifen, Pfoten oder Körbe. Auch Pilze und Beeren können belastet sein und das Virus kann mit ihnen in andere Regionen gelangen. Auch deshalb ist es sehr wichtig, dass niemand in der Sperrzone die Wege verlässt. Es wird Kontrollen geben, ob das Verbot eingehalten wird.

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