Rekordmittel für die Sanierung von Straßen, Brücken und Radwegen

Sanierungsoffensive vorgestellt


  • Kreis Olpe, 18.05.2026
  • Straße & Verkehr , Politik
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Symbolfoto Straßenbau von Pixabay.com/Tung Lam
Symbolfoto Straßenbau © Pixabay.com/Tung Lam

Kreis Olpe/Düsseldorf. Gute Nachrichten für die Menschen im Kreis Olpe: Verkehrsminister Oliver Krischer hat am Freitag, 15. Mai, die Maßnahmen für die Sanierungsoffensive des Landes im Straßenbau für 2026 vorgestellt. Es fließen dieses Jahr 235 Millionen Euro aus Landesmitteln in den Erhalt bestehender Landesstraßen, gerade auch der Brücken.


Hinzu kommen 38,55 Millionen Euro für Erhalt und Neubau von Radwegen an Landesstraßen. Aus dem Sondervermögen fließen 60 Millionen Euro zusätzlich in Landesstraßenerhalt und Radwege. 171 Millionen Euro, davon knapp die Hälfte aus dem Sondervermögen, werden für Erhaltungsmaßnahmen an Bundesstraßen ausgegeben. Insgesamt sind das rund 500 Millionen Euro für bessere Straßen und Radwege in NRW.

Maßnahmen im Kreis Olpe in 2026
  • L 697 Neuenhof, Brücke über die Nuttmecke, Ersatzneubau
  • L 697 Lichtringhausen - Neuenhof, Fahrbahnsanierung
  • L 539 Finnentrop, Stützwanderneuerung
  • L 728 Ortsdurchfahrt Flape, Fahrbahnsanierung
  • L 880 Bamenohl, Fahrbahnsanierung


Zusätzlich wurde ein Sonderprogramm Südwestfalen aufgelegt, bei dem u.a. die Fahrbahnsanierung der L 539 zwischen Altfinnentrop und Finnentrop bereits angegangen wurde.

Der heimische Grünen-MdL und begeisterte Radfahrer Dr. Gregor Kaiser besonders den Ausbau eines straßenbegleitenden Radweges auf 4 Metern Breite und 5,1 Kilometern Länge entlang der L 512 Olpe bis Attendorn, sowie den Lückenschluss an der L 539 - der Brücke über die Bigge bei Altfinnentrop. Auch an der L 697 zwischen Lichtringhausen und Neuenhof wird es auf einer Länge von über einem Kilometer einen neuen Radweg geben.

Erhalt vor Neubau

„Die Landesmittel für den Erhalt von Landesstraßen liegen mehr als doppelt so hoch wie vor zehn Jahren. Die vorgestellten Projekte zeigen, dass die Rekordinvestitionen ganz konkret vor Ort ankommen. Jede Sanierung erhöht die Sicherheit und macht unsere Infrastruktur zukunftsfest“, so Gregor Kaiser.

Auch in diesem Jahr setzt die Landesregierung bei Straßen auf eine klare Priorität: Erhalt vor Neubau. Ziel ist es, bestehende Straßen und Brücken schneller zu modernisieren und Schäden frühzeitig zu beheben.

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