Staatssekretär Dr. Georg Kippels besucht Kreis Olpe

Versorgung im ländlichen Raum stärken


  • Kreis Olpe, 20.05.2026
  • Gesundheit & Medizin , Politik
Im St.-Josefs-Hospital tauschten sich Florian Müller und Dr. Georg Kippels über das Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin aus. von Büro Florian Müller MdB
Im St.-Josefs-Hospital tauschten sich Florian Müller und Dr. Georg Kippels über das Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin aus. © Büro Florian Müller MdB

Lennestadt/Olpe. Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Florian Müller (CDU) besuchte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesgesundheitsministerin, Dr. Georg Kippels, den Kreis Olpe.


Im Mittelpunkt standen Gespräche zur Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum sowie zur Zukunft der Apotheken vor Ort. Gemeinsam informierten sich Müller und Kippels im St. Josef-Hospital in Altenhundem, Standort der GFO Kliniken Südwestfalen, über das „Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin“ (ZNI).

Hier sind Intensivstation und Zentrale Notaufnahme räumlich und organisatorisch zusammengeführt worden. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Frage, wie die medizinische Versorgung in der Region rund um Altenhundem künftig verlässlich organisiert werden kann.

Mit dem ZNI wird von der GFO ein eigenständiger Ansatz für den ländlichen Raum verfolgt, der bewusst neue Wege geht und Versorgungsabläufe bündelt. Ärzte mit spezieller Qualifikation in Notfall- und Intensivmedizin sollen hier die Erstversorgung übernehmen.

Telemedizinische Abstimmung

In direkter oder telemedizinischer Abstimmung mit Fachärzten anderer Disziplinen kümmern sie sich um die Weiterbehandlung, unterstützt durch entsprechend qualifizierte Pflegekräfte.

„Damit solche Modelle wirken können, braucht es passende Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und politische Unterstützung, damit innovative Formen der Daseinsfürsorge insbesondere für den ländlichen Raum möglich und dauerhaft tragfähig sind“, so Müller.

Gespräch mit Apothekern

Im Anschluss trafen sich die beiden Politiker mit Vertretern heimischer Apotheken. Thema war insbesondere die wirtschaftliche Situation der Apotheken und die Anhebung des Apothekenfixums. Einigkeit bestand darüber, dass wohnortnahe Apotheken ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung sind.

Dr. Georg Kippels nahm zahlreiche konkrete Hinweise und Anliegen aus dem Gespräch mit nach Berlin, um diese in die weiteren Beratungen einzubringen.

„Gerade im ländlichen Raum zeigt sich, wie wichtig tragfähige Strukturen für die medizinische Versorgung und starke Apotheken vor Ort sind. Der direkte Austausch mit den Verantwortlichen hilft uns, die richtigen politischen Rahmenbedingungen zu setzen“, so Florian Müller.

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