Update: Vermeintliche Bankmitarbeiter machen Beute in Attendorn

Sparkasse und Polizei warnen vor betrügerischen Hausbesuchen


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Symbolfoto. von Pixabay.com
Symbolfoto. © Pixabay.com

Attendorn. Der Polizei sind am Donnerstagnachmittag, 23. Juli, gleich gleich drei Fälle von Betrug an der Haustür in Attendorn gemeldet worden. Die Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem hatte bereits eine Warnung veröffentlicht. Die Polizei gab inzwischen Details bekannt.


Update von Freitag, 24. Juli:

Demnach hatten Unbekannte zunächst bei einer 88-Jährigen geklingelt. Der Mann vor der Tür stellte sich als Mitarbeiter einer örtlichen Bank vor. Er teilte der Frau mit, dass angeblich hohe Beträge von ihrem Konto abgehoben worden seien.

Sie müsse ihm nun ihre Kontonummer mitteilen, sowie auch ihre Debitkarte mit dem dazugehörigen Pin aushändigen, um den Vorfall zu prüfen.

Anschließend sei ein zweiter „Sparkassen Mitarbeiter“ aufgetaucht und habe die Karte entgegengenommen und sich anschließend entfernt. Im Nachgang stellte die Frau fest, dass ein vierstelliger Betrag von ihrem Konto abgebucht worden war. Anschließend informierte sie die Polizei.

77-Jährige erhält Anruf

Eine 77-jährige Frau hatte am gleichen Tag einen Anruf erhalten. Auch hier wurde sie angeblich durch ihre örtliche Bank über eine unrechtmäßige hohe Abbuchung von ihrem Konto informiert. Danach fragte der Unbekannte nach ihrer Kontonummer und Pin, welche sie auch herausgab. Kurze Zeit später erschien ein Mann, der die Bankkarte der Frau abholte.

Ähnliche Erfahrungen machte auch ein Seniorenehepaar aus Attendorn. Auch sie gaben wegen eines angeblich belasteten Kontos Daten und Bankkarten an einen vermeintlichen örtlichen Bankmitarbeiter heraus.

Die Polizei rät Betroffenen unbedingt:

Bei Telefonaten, bei denen finanzieller Druck ausgeübt wird, sollte man sofort auflegen. Niemals fremde Personen – am Telefon oder persönlich – über finanzielle Verhältnisse oder Wertgegenstände informieren.

Kein Bargeld, wichtige Daten oder Wertgegenstände an fremde Personen herausgeben. Bei Personal bestimmter Institutionen wie Bankmitarbeitern, Polizeibeamten oder Handwerkern an der Haustür sollte man sich immer rückversichern, dass diese wirklich vom entsprechenden Unternehmen kommen, bevor man etwas tut oder Anweisungen folgeleistet.

Entweder durch ein Ausweisdokument des Unternehmens/der Behörde oder durch einen Anruf bei der entsprechenden Institution. Wenn man Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte man sich an die Polizei wenden.

Ursprünglicher Artikel von Donnerstag, 23. Juli:

Die Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem warnt aktuell vor einer Betrugsmasche im Raum Attendorn. Dabei handelt es sich um Hausbesuche, bei denen sich zwei Männer als vermeintliche Sparkassenmitarbeiter ausgeben und ihre Opfer um die Herausgabe der Bankkarte samt PIN bitten.

Die Betrugsmasche: Die beiden Männer schellen an Haustüren und geben sich als Mitarbeiter der Sparkasse aus. Dabei fordern sie unter dem Vorwand einer angeblichen Kontrolle die Bankkarten der Opfer, samt deren PIN. Einer der beiden fährt mit der Karte und der Pin davon, der andere bleibt vor Ort, um das Opfer in Sicherheit zu wiegen. Nach einiger Zeit verlässt dann auch der zweite Mann den Tatort.

Die Sparkasse warnt aktuell vor dieser Betrugsmasche: Kunden sollten niemals Daten wie Anmeldenamen, PIN oder TAN an Unbekannte weitergeben: „Ihre Sparkasse wird Sie nie nach Ihrer PIN oder TAN fragen. Sobald Zweifel aufkommen, fragen Sie bei Ihrer Sparkasse nach, bevor Sie Daten herausgeben.“

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