„Frau Holle“ neu erzählt - Bauchtanzversion verzaubert das Publikum
Tina Hogrebe ist überglücklich
- Lennestadt, 30.11.2025
- Kultur
- Von Teresa Spies
Meggen. Frauenpower pur konnten Interessierte des Bauchtanzes am Samstag, 29. November, im Pädagogischen Zentrum in Meggen bestaunen: Unter der Leitung von Tina Hogrebe (Amierah Hazara) führten 80 Tänzerinnen im Alter von drei bis 70 Jahren das Märchen „Frau Holle“ in 24 Choreografien auf.

Es ist Punkt 17 Uhr. Unter dem noch geschlossenem Vorhang zieht dichter Nebel hervor. Erste Klänge orientalischer Musik ertönen. Aufgeregtes Raunen zieht durch das Publikum. Dann ist es endlich so weit: Der Vorhang öffnet sich und offenbart ein zauberhaftes Bild.

Frauen verschiedenen Alters bewegen sich in märchenhaften Gewändern zur Musik. Glitzer, klirrender Schmuck und ganz viel Farbe entführen das Publikum in die magische Welt von Frau Holle, in der es um Goldmarie und Pechmarie und die Frage geht, ob das Gute am Ende siegen kann.
Es ist das Jubiläum von Tina Hogrebe - 20 Jahre bringt sie Interessierten jeglichen Alters den Bauchtanz bei. Um diesen Meilenstein gebührend zu feiern, begann sie vor anderthalb Jahren mit der Planung von „Frau Holle“. Die Herausforderung hierbei war, das Märchen ausschließlich mit Tanz darzustellen.

Diese Schwierigkeit hat Tina Hogrebe mit Bravour gemeistert: Das Publikum ist begeistert. Während des Stücks applaudieren die Zuschauer im Takt der Musik, jubeln laut. Die eine oder andere Mitwirkende hat sogar ihren ganz persönlichen Fanclub dabei.
Das große Finale von „Frau Holle“ verzückt das Publikum. Zunächst begeistert Tina Hogrebe mit einem kleinen, zauberischen Solo. Dann betreten alle Tänzerinnen gemeinsam die Bühne und beschließen unter stehenden Ovationen der Zuschauer das Stück. Hogrebe ist stolz und begeistert von ihren Tänzerinnen: „Ich bin überglücklich. Ich kann es nicht in Worte fassen“.
