Zu Besuch im St.-Josefs-Hospital: „Notfallversorgung ist gesichert“
CDU Altenhundem macht sich vor Ort ein Bild
- Lennestadt, 17.03.2026
- Verschiedenes
Altenhundem. Nachdem sich mehrere Bürger mit Sorgen rund um das St.-Josefs-Hospital an die CDU-Ortsunion Altenhundem gewandt haben, hat sich eine Delegation vor Ort ein eigenes Bild gemacht – und zieht ein Fazit: Die Notfallversorgung ist gesichert, das Hospital modern aufgestellt.

Gemeinsam mit der Klinikleitung besichtigten Vertreter der Ortsunion das Krankenhaus. „Vieles, was die Unsicherheit nährt, beruht auf unvollständigen Informationen. Das Hospital ist leistungsfähig und modern aufgestellt – und die Notfallversorgung ist rund um die Uhr gesichert“, so Olaf von Deines, 1. Vorsitzender der CDU Ortsunion Altenhundem.

Das Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin (ZNI) ist 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche besetzt. Internistische und psychiatrische Notfälle werden am Standort behandelt. Bei Verletzungen steht die chirurgische Erstversorgung bereit: Wunden versorgen, Frakturen schienen, Fremdkörper entfernen, Verbände und Gipsschienen anlegen.
Für Verletzungen, die einen operativen Eingriff erfordern, erfolgt die Weiterverlegung in ein spezialisiertes Haus – die Stabilisierung und Erstversorgung findet jedoch stets vor Ort statt.
Die Notaufnahme verfügt über einen Schockraum, mehrere Ambulanzzimmer sowie eine Intensivstation mit sechs Betten, davon vier Beatmungsplätzen. Ärztlich ist das ZNI tagsüber durch Fachärzte mit Zusatzbezeichnung Notfall- und Intensivmedizin besetzt, nachts durch einen fachübergreifenden Bereitschaftsdienst.

Darüber hinaus arbeitet die Klinikleitung aktiv daran, künftig auch den hausärztlichen Notdienst wieder am Standort anzubieten. Die CDU Ortsunion sieht darin ein klares Signal: „Der Standort hat Zukunft, und die Verantwortlichen investieren in seine Weiterentwicklung.“
Im Zuge der Krankenhausreform entfällt am St.-Josefs-Hospital der Bereich der planbaren ambulanten Chirurgie. Dafür sind künftig etwas längere Fahrtzeiten zu anderen Standorten notwendig. Entscheidend sei jedoch die Unterscheidung zwischen planbaren Eingriffen und echten Notfällen, betont die Altenhundemer CDU: „Wer in Altenhundem einen Notfall hat – eine akute Verletzung, einen Herznotfall, eine psychiatrische Krise – wird weiterhin direkt vor Ort erstversorgt.“



Das Entscheidende, so die Ortsunion weiter, sei: „Altenhundem behält sein Krankenhaus – mit gesicherter Notfallversorgung, moderner Diagnostik und einer starken Psychiatrie. Das ist in einer ländlichen Region keine Selbstverständlichkeit.“
Beeindruckt zeigte sich die Delegation von der radiologischen Abteilung. Röntgen, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) stehen am Standort zur Verfügung. Allein 2025 gab es 4.818 stationäre und 9.676 ambulante radiologische Untersuchungen.

Ergänzt wird das Angebot durch die Endoskopie der Inneren Medizin mit mehr als 2.800 Untersuchungen im Jahr 2025 sowie durch Sonographie, Langzeit-EKG, Blutdruckmessung und weitere spezialisierte Diagnostikverfahren.
„Das St.-Josefs-Hospital ist der psychiatrische Pflichtversorger für den gesamten Kreis Olpe. Mit 76 vollstationären Plätzen auf vier Stationen, 15 tagesklinischen Plätzen sowie einer psychiatrischen Institutsambulanz und einem Krisenangebot mit Akutsprechstunde deckt das Haus das vollständige Spektrum psychiatrischer und psychosomatischer Erkrankungen des Erwachsenenalters ab“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Versorgung in Altenhundem mit einem multiprofessionellen Team aus mehr als 102 Fachkräften sei für die gesamte Region ein Glücksfall.
Wer Anliegen rund um das Hospital hat, könne sich an die CDU Altenhundem wenden, die sich dann mit der Klinikleitung in Verbindung setzt. Das Fazit örtlichen Politiker: „Das St.-Josefs-Hospital befindet sich in einem strukturellen Wandel. Nicht alles wird bleiben. Aber was bleibt, ist substanziell: ein vollwertiges Krankenhaus mit gesicherter Notfallversorgung, moderner Bildgebung, einer umfassenden psychiatrischen Abteilung und 242 Beschäftigten, die täglich für die Menschen in der Region da sind.“
