Nachrichten Corona
Kreis Olpe, 30.03.2021

Anweisung vom Gesundheitsministerium

Astrazeneca: sofortiger Impfstopp für unter 60-Jährige im Kreis Olpe

Astrazeneca: sofortiger Impfstopp für unter 60-Jährige im Kreis Olpe
Astrazeneca
Kreis Olpe. Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca wird im Kreis Olpe ab sofort nicht mehr an Menschen unter 60 Jahre verimpft. Das berichtete die Kreisverwaltung am späten Dienstagnachmittag, 30. März. Kurz zuvor war die entsprechende Anweisung des NRW-Gesundheitsministeriums im Kreishaus eingetroffen.

Das Ministerium hat einen landesweiten und sofortigen Impfstopp des Astrazeneca-Vakzins für Frauen und Männer verfügt, die unter 60 Jahre alt sind. Zuvor hatten schon die Bundesländer Brandenburg und Berlin, der Kreis Euskirchen und die Stzadt München die Impfungen mit Astrazeneca vorsorglich ausgesetzt, nachdem es mehrere Fälle von tödlichen Thrombosen nach Impfungen mit Astrazeneca gegeben hatte.

Brief der Unikliniken

Die Leiter von fünf Unikliniken in Nordrhein-Westfalen hatten sich in einem gemeinsamen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann für einen vorläufigen Stopp der Impfungen jüngerer Frauen mit AstraZeneca ausgesprochen. Von den Thrombosefällen nach der Impfung waren vor allem Frauen betroffen gewesen.

Der Impfstopp im Kreis Olpe und landesweit betrifft jedoch beide Geschlechter. „Der Einsatz von Astrazeneca für unter 60-Jährige bleibt möglich, allerdings nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoabwägung nach sorgfältiger Aufklärung“, heißt es in einer Presseerklärung des Kreises OIpe von Dienstag, 17.45 Uhr.

Impftermine weiter planmäßig

Trotz des Astrazeneca-Stopps finden alle Impftermine im Impfzentrum des Kreises Olpe auch in den kommenden Tagen planmäßig statt. „Ersatzweise können die Impfungen aller Personen bis 59 Jahren mit den Impfstoffen der Firmen BioNTech oder Moderna erfolgen“, so die Kreisverwaltung.


Das Impfzentrum weist aber darauf hin, dass keine Wahlmöglichkeit für den Impfstoff besteht: „Es wird der jeweils verfügbare Impfstoff verwendet. Alle Personen zwischen 60 und 79 Jahren erhalten weiterhin den Impfstoff AstraZeneca.“

Gesundheitsminister beraten

In Deutschland hat es nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts bisher 31 Verdachtsfälle einer Sinusvenenthrombose nach der Astrazeneca-Impfung gegeben. In neun Fällen sei der Ausgang tödlich gewesen, so das Institut. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat in einem Beschlussentwurf ihre Empfehlung für den Wirkstoff bereits angepasst und empfiehlt ihn zunächst nur noch bei Personen ab 60 Jahren ohne Einschränkungen.

Das Präparat soll laut einem Beschlussvorschlag nur noch für Menschen über 60 Jahre empfohlen werden. Noch am Dienstag, 30. April, 18 Uhr, wollen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern über die aktuelle Situation und die weitere Impfstrategie beraten.

Ein Artikel von Wolfgang Schneider

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