Nachrichten Corona
Kreis Olpe, 31.03.2021

Tübinger Modell rechtlich nicht möglich

Kreis Olpe möchte vorsichtige Öffnungen – Hoffnung für Restaurants?

Warten auf Gäste: Restaurants, Kneipen und Hotels sind seit Monaten im Corona-Lockdown. 
Warten auf Gäste: Restaurants, Kneipen und Hotels sind seit Monaten im Corona-Lockdown. 
NGG
Kreis Olpe. Tübinger Verhältnisse, bei denen man nach einem negativen Corona-Test ein „digitales Tagesticket“ erhält und damit Läden, Restaurants und Kultureinrichtungen besuchen kann, wird es im Kreis Olpe vorerst nicht geben. Das wurde am Mittwochabend, 31. März, in der Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt und Kreisentwicklung im Olper Kreishaus deutlich. Denn die geltende Corona-Schutzverordnung des Landes NRW erlaubt ein solches Vorgehen nicht.

Für die Sondersitzung hatte ein Vorstoß der Grünen gesorgt, das Tübinger Modell im Kreis Olpe einzuführen. „Wir müssen endlich handeln und nicht weiter unsere Bürger beschränken und den Einzelhandel und die Gastronomie in den Ruin treiben“, hatte Fraktionschef Fred-Josef Hansen in seinem Antrag geschrieben.

Keine Akzeptanz fürs Zusperren

Grundsätzlich stieß der Vorstoß auf breite Zustimmung. „Wir begrüßen Schritte in Richtung normales Leben. Die Akzeptanz des weiteren Zusperrens geht bei der Bevölkerung gegen Null“, fand Joachim Hoffmann (FDP). Auch Landrat Theo Melcher fand die Initiative gut: „Ich bin dankbar, dass wir Wege aus der reinen Verbotssystematik suchen. Es ist sinnvoll, ein Stück normales Leben wieder da zu ermöglichen, wo es verantwortbar möglich ist.“

Doch dem Kreis seien die Hände gebunden, so Melcher, denn die NRW-Schutzverordnung schränke eigene Maßnahmen der Kreise und kreisfreien Städte stark ein. Mehr als die vom Kreis per Allgemeinverfügung umgesetzte Test-Option (Ladenbesuch mit Termin und negativem Coronatest) sei momentan nicht drin. Melcher: „Es geht nicht um Öffnungsschritte für Kinos, Gastronomie und Events. Das dürfen wir nicht.“

Kreis setzt auf Modellregion

Große Hoffnungen setzt man im Kreishaus aber darauf, dass der Kreis als eine der Modellregionen im Land ausgesucht wird, in denen (wissenschaftlich begleitete) Lockerungen erlaubt werden. Dabei soll sich jede Modellregion auf einen Bereich beschränken. Dafür hat der Landrat den Restaurant-Bereich ausgesucht und steht mit der Dehoga als Partner in engem Kontakt. Er ist guter Dinge, dass der Kreis dafür den Zuschlag erhalten wird.


Einstimmig einigte sich der Ausschuss auf folgende Absichtserklärung:

  1. Der Kreis spricht sich für verantwortungsvolle Öffnungen aus.
  2. Der Kreis wünscht sich, Modellregion für den Restaurant-Sektor zu werden.
  3. Die Teststrategie soll in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden weiterentwickelt werden mit dem Ziel, mehr als einen kostenlosen Schnelltest pro Woche anzubieten.

Ein Artikel von Wolfgang Schneider

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