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Finnentrop, 05.05.2021

Planungen zur Gestaltung des Kreisels in Finnentrop nehmen Fahrt auf

Der Kreisverkehrsplatz B 236/L 539 (Bamenohler Straße/Attendorner Straße) soll neugestaltet werden.
Der Kreisverkehrsplatz B 236/L 539 (Bamenohler Straße/Attendorner Straße) soll neugestaltet werden.
Nicole Voss
Finnentrop. Als „Never-Ending-Story“ hat Ulrich Hilleke, Fachbereichsleiter Planen, Bauen, Wohnen im Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Finnentrop, am Dienstag, 4. Mai, die Planungen zur Gestaltung des des Kreisverkehrsplatzes B 236/L 539 (Bamenohler Straße/Attendorner Straße) bezeichnet.

Die Gestaltung nimmt jedoch wieder Fahrt auf. Der Plan, den Kreisverkehrsplatz B 236/L 539 mit Cortenstahl-Elementen zu gestalten, aufzugeben und gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßen NRW ein neues Gestaltungskonzept in Form einer Bepflanzung zu entwickeln, wurde einstimmig abgesegnet.

Ulrich Hilleke blickte zurück, dass der Rat in seiner Sitzung am 24. September 2019 beschlossen habe, die Planungen zu realisieren und dafür 45.000 Euro mit dem Haushaltsplan 2020 bereit zu stellen.

Gewerbeverein beteiligt sich mit 10.000 Euro

Zusätzlich hat der Gewerbeverein mitgeteilt, dass er sich mit 10.000 Euro an den Kosten beteilige. Vorgesehen war im Wesentlichen ein Ring aus Cortenstahl-Elementen mit den Namen aller Orte der Gemeinde Finnentrop, befestigt auf 16 Einzelfundamenten.


Die auf der Basis der Leistungsverzeichnisse ermittelten Preise lagen jedoch weit über den zur Verfügung stehenden Mitteln, nämlich bei rund 86.000 Euro. Um Kosten einzusparen, haben Planer und Metallbauer eine neue Ausführung vorgeschlagen.

Rolle rückwärts

Es wurde empfohlen, auf das aufwändige Biegen des Stahls zu verzichten und stattdessen ein 16-Eck, das auf einem Ringfundament befestigt werde, zu schaffen. Die Kosten konnten durch diese Planung lediglich um 10.000 Euro reduziert werden.

Aus Sicht des Landesbetriebes Straßenbau NRW muss der Rückbau der Gestaltungselemente jederzeit möglich sein, um Schwerlasttransporte zu ermöglichen. Diese Möglichkeit sei bei einem Ringfundament nicht gegeben.


„Ich schlage Ihnen daher eine Rolle rückwärts vor“, begründete Ulrich Hilleke die Rückkehr zu den ursprünglichen Planungen.

Ein Artikel von Nicole Voss

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