Nachrichten Politik
Finnentrop, 09.06.2021

Höhere Projektkosten

Schlingnatter verschiebt Bau des Fretteraner Lieblingsplatzes

Der Fretteraner Lieblingsplatz würde eine tolle Aussicht auf die Teichanlage un den Ort bieten.
Der Fretteraner Lieblingsplatz würde eine tolle Aussicht auf die Teichanlage un den Ort bieten.
privat
Fretter. Eigentlich könnte der Bau des „Fretteraner Lieblingsplatzes“ in die Umsetzungsphase gehen. Doch eins hatten die Verantwortlichen nicht auf dem Schirm - die Schlingnatter, die die Detailplanungen jetzt stoppt. Die weitere Vorgehensweise erklärte Ludwig Rasche, 1. Beigeordneter der Gemeinde Finnentrop, am Dienstag, 8. Juni, im Haupt- und Finanzausschuss.

Der „Fretteraner Lieblingsplatz“ ist ein Aussichtspunkt auf dem Bahndamm, der angrenzend an die Freizeitanlage Ruhrmanns Teich entstehen soll. Der Aussichtspunkt soll durch einen Weg vom Geh- und Radweg aus angebunden werden und mit zwei Waldsofas ein „Lieblingsplatz“ für Radfahrer, Wanderer, Einheimische und Touristen werden. Zudem soll eine Infotafel über die Knochenmühle, die Teichanlage und die Bahnhistorie informieren

Von dem geplanten Aussichtspunkt bestünde ein schöner Blick auf die Freizeitanlage, den Ort Fretter und in der Gegenrichtung auf das offene Tal in Richtung Schöndelt.

Ruhrmanns Teich ist ein idyllisches Fleckchen Erde, an dem sich auch die Enten wohlfühlen.

Die Bau- und Ausstattungskosten wurden bisher mit rund 20.000 Euro kalkuliert, wovon 16.000 Euro aus Leader-Fördermitteln erwartet werden.


Im Rahmen der Detailplanung hat es Hinweise gegeben, dass am Bahndamm Schlingnattern vorkommen könnten. Konsequenz: Die Gemeinde kontaktierte die Unter Naturschutzbehörde des Kreises Olpe und ein Fachbüro hat ein Angebot für eine faunistische Kartierung eines dort bestehenden Schlingnatter-Vorkommens abgegeben, welches mit zusätzlichen 3.000 Euro zu Buche schlägt.

Auf Grund des vermuteten Vorkommens der Schlingnatter muss vor dem Bau des Fretteraner Lieblingsplatzes eine faunistische Kartierung vorgenommen werden.

Zusätzlich können noch Kosten von geschätzt 3.000 Euro für die vorübergehende Umsetzung der Tiere während der Bauphase anfallen. Insgesamt würden sich die Projektkosten um rund 30 Prozent erhöhen. Die Fördersumme bliebe mit rund 16.000 Euro unverändert und der Eigenanteil der Gemeinde Finnentrop würde sich auf rund 10.000 Euro erhöhen.

Ludwig Rasche, der sich bei der Gemeinde für das Projekt stark macht, sagte im Gespräch mit LokalPlus: „Die Planungen sind schon lange in den Köpfen. Es wäre eine schöne Weiterentwicklung des Geländes.“ Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses eigneten sich darauf, unter Berücksichtigung der neu kalkulierten Kosten einen neuen Antrag auf Leader-Förderung zu stellen.

Bewilligte Leader-Förderungen in Finnentrop

Nach dem öffentlichen Aufruf auf Leader-Förderung an der LenneSchiene sind insgesamt 25 Anträge eingegangen, davon fünf von privaten Projektträgern aus der Gemeinde Finnentrop und zwei von der Gemeinde Finnentrop.

Ein Artikel von Nicole Voss

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