Nachrichten Politik
Kirchhundem, 16.03.2021

AG es TUT sich WAS: „Ein ernstzunehmendes Problem“

Rassistische Aufkleber am Bahnhof in Welschen Ennest entdeckt

Symbolfoto: Der Bahnhof in Welschen Ennest.
Symbolfoto: Der Bahnhof in Welschen Ennest.
Nils Dinkel
Welschen Ennest. Vom 15. bis 28. März finden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Um so verärgerter ist die AG „es TUT sich WAS e.V“, dass am Wochenende zuvor in Welschen Ennest am Ticketautomaten des Bahnhofs Aufkleber mit rassistischen Sprüchen auftauchten.

Dazu erklärt Li Müller von der AG „es TUT sich WAS“ in einer Pressemitteilung: „Rassismus ist auch im Kreis Olpe ein ernstzunehmendes Problem. Immer wieder kommt es zu Auftritten der neonazistischen Gruppierung „Der dritte Weg“, die unter anderem Solidaritätsveranstaltungen oder Mahnwachen, zum Beispiel anlässlich der brutalen, rassistischen Morde in Hanau, zu stören versuchten. Sie agieren an verschieden Orten im Kreis, haben Informationsstände in Altenhundem und Olpe, verteilen Flyer mit Naziparolen oder bekleben damit Verkehrsschilder."

Gregor Kaiser, Sprecher der Initiative ergänzt: „Auch im Alltag werden leider immer wieder viele Formen des Rassismus erkennbar. Doch die Pandemie überschattet leider gerade vieles. Es gilt aber weiterhin, sich gegen alle Formen des Rassismus zu engagieren und für ein Miteinander einzustehen.“

Aktionen im Kreis Olpe

Auch im Kreis Olpe finden im Rahmen der Antidiskriminierungswochen vom 15. bis 28. März zahlreiche Aktionen statt. Das Motto in diesem Jahr lautet „Solidarität. Grenzenlos.“


Beteiligt sind die Integrationsagenturen der AWO, die Diakonie Südwestfalen, das DRK sowie das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Olpe und der Kreissportbund mit den Themenschwerpunkten „Rassismus erkennen und begegnen“, „Rassismus im Kontext der Radikalisierung sehen“ und „Schule ohne Rassismus“. Die AG „ es TUT sich WAS“ begrüßt dieses Engagement sehr.

„Nicht weggucken“

Die Aufkleber in Welschen Ennest, die möglicherweise auch anderswo aufgetaucht sind, sind ein mahnender Beweis für die Notwendigkeit, sich gegen Rassismus und Rechtsextremismus einzusetzen, heißt es in dem Schreiben. Die AG fordert die Menschen auf, nicht wegzugucken oder wegzuhören, wenn Menschen diskriminiert, belästigt oder benachteiligt werden.

Wer noch diese oder ähnliche Aufkleber findet, kann sich per Mail an estutsichwas@gmx.de melden.

(LP)

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