Nachrichten Politik
Olpe, 21.04.2021

Erschließung des interkommunalen Gewerbegebietes

Ruttenberg: Planungsbüro soll nach der besten Verkehrsanbindung suchen

Die Planungsskizze für das angestrebte Gewerbegebiet Ruttenberg. Die Erschließung bzw. Anbindung soll irgendwo innerhalb des türkisfarbenen Bereichs erfolgen.
Die Planungsskizze für das angestrebte Gewerbegebiet Ruttenberg. Die Erschließung bzw. Anbindung soll irgendwo innerhalb des türkisfarbenen Bereichs erfolgen.
Gemeinde Wenden
Olpe. Die Stadt Olpe hält an dem gemeinsam mit der Gemeinde Wenden und der Stadt Kreuztal geplanten interkommunalen Gewerbegebiet „Ruttenberg“ bei Gerlingen fest. Damit das ehrgeizige Vorhaben doch noch in den neuen Regionalplan aufgenommen werden kann, wollen sie die Erschließungsstraße von der Landstraße 512 bis ins Gewerbegebiet in kommunaler Trägerschaft bauen. Ein externes Büro soll untersuchen, wie und wo genau die Verkehrsanbindung am besten möglich ist.

Das hat der Olper Ausschuss Umwelt, Planen, Bauen am Mittwochabend, 21. April, bei Stimmenthaltung der Grünen einstimmig beschlossen. Entsprechende gleichlautende Beschlüsse sollen in den kommenden Wochen auch in Wenden und Kreuztal erfolgen. Allein die Kosten für die externe Untersuchung der Erschließungsvarianten werden derzeit auf 150.000 Euro geschätzt. Sie sollen von den drei Kommunen zu gleichen Teilen getragen werden.

Grundsätzlich machbar

Die Vorplanungen für das mögliche Gewerbegebiet „Ruttenberg“ an der Grenze von Wenden und Olpe laufen bereits seit einigen Jahren. Voruntersuchungen zur Ökologie und zur Erschließung kamen zu dem Ergebnis, dass das Vorhaben grundsätzlich machbar ist. Im Entwurf des neuen Regionalplanes ist es aber nicht enthalten, weil die Bezirksregierung vor allem „die fehlende belastbare Planung der äußeren Erschließung“ bemängelt hat.

Denn der Knackpunkt ist die Anbindung des Gewerbegebietes zwischen Gerlingen und Saßmicke. Pläne einer Zufahrtstraße nahe der Ortschaft Saßmicke sind dort auf Widerstand gestoßen und sollen nach Aussage der Olper CDU-Mehrheitsfraktion nicht weiterverfolgt werden.

In Saßmicke war die ehemals geplante Anbindung auf Widerstand gestoßen. Das Archivfoto zeigt der Vertreter der CDU Olpe und Wenden bei einem Ortstermin mit der Saßmicker Ortsvorstehererin.

Überlegungen, das Gebiet durch eine neue Anschlussstelle direkt an die A 4 anzubinden, sind eher unrealistisch. Zwar will die Gemeinde Wenden einen entsprechenden Antrag beim Bundesverkehrsministerium stellen. „Nach allem, was in Vorgesprächen zu hören war, muss aber realistischerweise davon ausgegangen werden, dass es einen solchen Autobahnanschluss nicht geben wird“, heißt es dazu in der Sitzungsvorlage der Olper Stadtverwaltung.


Auch das Land hat mittlerweile erklärt, dass eine neue Trasse von der L 512 nicht als Landesstraße gebaut werden könne, da sie im Gewerbegebiet auf ein kommunales Straßennetz trifft. Die drei beteiligten Kommunen können sich deshalb inzwischen auch eine kommunale Trägerschaft der neuen Straße vorstellen. Voraussetzung ist aber eine Förderung des Straßenbaus in Höhe von 70 Prozent, denn ansonsten wären die Erschließungskosten für die Kommunen zu hoch.

Förderung in Aussicht gestellt

Das NRW-Verkehrsministerium hat inzwischen eine entsprechende Förderung in Aussicht gestellt. „Es ist völlig klar, dass die drei Kommunen den Bau der Straße nur stemmen werden können, wenn Fördermittel fließen. Nur unter dieser Voraussetzung wären die Städte Olpe und Kreuztal bereit, das Gewerbegebiet mitzutragen“, heißt es in der Vorlage. Die verbleibenden 30 Prozent sollen auf die drei Kommunen verteilt werden.

Wie die Trassenführung aussehen könnte, welche Varianten es gibt und was diese kosten, das soll jetzt ein externes Ingenieurbüro untersuchen und zudem auch die Umweltverträglichkeit prüfen. Mit Neben der Erschließung des Gewerbegebietes Ruttenberg wird die neue Trasse auch wichtig für die Entlastung der bestehenden, stark befahrenen Ortsdurchfahrt Gerlingen sein. Diese Doppelfunktion aus Erschließung und Entlastung führt überhaupt erst dazu, dass das Land 70 Prozent Fördermittel in Aussicht gestellt hat.

Ein Artikel von Wolfgang Schneider

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