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Attendorn, 04.09.2021

Großer Zapfenstreich

Einsatz für die Mitmenschen: Feuerwehrleiter Georg Schüttler verabschiedet

Mit einem Großen Zapfenstreich wurde der langjährige Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Attendorn, Georg Schüttler (2.v.l.), verabschiedet.
Mit einem Großen Zapfenstreich wurde der langjährige Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Attendorn, Georg Schüttler (2.v.l.), verabschiedet.
Adam Fox
Attendorn. Bereits am 20. Juli 2020 schied Feuerwehrleiter Georg Schüttler nach zwölf Jahren als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Hansestadt Attendorn aus und kann auf nunmehr 45 Jahre Mitgliedschaft bei der Attendorner Feuerwehr zurückblicken. Coronabedingt fand die Feier damals nur in eingeschränktem Rahmen im Rathaus statt. Nun, mit 13 Monaten und 14 Tagen Verspätung, konnte die Verabschiedung am Freitag, 3. September, feierlich und mit großem Zapfenstreich auf dem Feuerwehrplatz nachgeholt werden.

Viele Feuerwehrkameraden, Wegbegleiter und Freunde Georg Schüttlers waren gekommen, um an der Verabschiedungsfeier teilzunehmen. Auch Bürgermeister Christian Pospischil war bei den Feierlichkeiten vor Ort und würdigte die Verdienste Georg Schüttlers für die Attendorner Feuerwehr.

Georg Schüttler, so Pospischil, könne auf lange Jahre unermüdlichen und unerschrockenen Einsatzes für seine Mitmenschen zurückblicken. Schüttler habe viel erlebt, viel geleistet und so manche schwierige und gefährliche Situation durchgestanden. Sowohl tagsüber als auch nachts habe der jahrelange Stadtbrandinspektor bereitgestanden.

Georg Schüttler durfte sich über ein großes Geschenk freuen.

Der Bürgermeister attestierte Schüttler, dies alles auf sich genommen zu haben, weil es zu seiner Lebensphilosophie gehöre, sich für andere Menschen und das Gemeinwesen einzusetzen und gleich die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Einsatz der Feuerwehr keine Selbstverständlichkeit

In seiner Rede ließ es sich Pospischil auch nicht nehmen, die Leistungen der Feuerwehr zu würdigen. Die meisten Menschen nähmen es als selbstverständlich hin, dass die Feuerwehr immer und überall unverzüglich erscheine, wenn sie gerufen wird. Auch in der jüngsten Hochwasserkatastrophe habe die Feuerwehr, wie auch DRK und THW, bewiesen, dass auf sie Verlass sei. Die Einsatzkräfte seien „über den grünen Klee gelobt worden“. Jedoch habe kaum einer einen Gedanken daran verschwendet, wie viel Aufwand hinter Organisation und Logistik stecke.

Damit eine Feuerwehrmannschaft gut funktioniere, sei der Zusammenhalt unabdingbar. “Dafür und für die Integration der Feuerwehr in die Stadtgesellschaft hat sich Georg Schüttler verdient gemacht“, sagte Pospischil. Auf kommunikativer Ebene sei Schüttler immer als Ansprechpartner für seine Leute verfügbar gewesen. Ebenfalls habe er die Leute motivieren können, sowohl mitzumachen als auch dabeizubleiben.

44 Jahre für die Feuerwehr aktiv

Nach 44 Jahren rastlosen Einsatzes könne Schüttler in den wohlverdienten „Ruhestand“ gehen. 1976 trat Schüttler in die Attendorner Feuerwehr ein und wurde zwei Jahre später zum Feuerwehrmann befördert. In regelmäßigen Abständen erfolgten Beförderungen, darunter zum Brandmeister (1987), Hauptbrandmeister (1990) und Stadtbrandinspektor (2002). 2008 wurde Georg Schüttler dann schließlich Leiter der Attendorner Feuerwehr.

Bürgermeister Christian Pospischil überreichte Georg Schüttler im Namen der Hansestadt Attendorn ein Bronzerelief des Künstlers Karl-Josef Hoffmann für seine besonderen Verdienste.

Für den Feuerwehr-Ruhestand wünschte Pospschil alles Gute. Vermutlich sei Schüttler wie Pospischil selbst froh und beruhigt darüber, dass mit Dr. Tobias Bock, Peter Heuel und Frank Schmidt ein neues Führungs-Trio nun die Leitung übernommen habe. Im Anschluss an seine Rede überreichte Pospischil Schüttler im Namen der Hansestadt ein Bronzerelief des Künstlers Karl-Josef Hoffmann für seine besonderen Verdienste.

Kameraden würdigen Schüttler

Georg Schüttler wurde ebenso von Kreisbrandmeister Christoph Lütticke und dem neuen Leiter der Attendorner Feuerwehr, Dr. Tobias Bock, gewürdigt. Lütticke attestierte Schüttler immer pflichtbewusst und verantwortungsvoll gehandelt haben. Der langjährige Stadtbrandinspektor habe sich um die Feuerwehr verdient gemacht. Der Verleih des Deutschen Feuerwehrehrenkreuzes in Gold, welches Schüttler bereits vergangenes Jahr in Berlin erhalten hatte, wurde Schüttler von Lütticke nun noch einmal verliehen.

Kreisbrandmeister Christoph Lütticke verlieh Georg Schüttler das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold.

Dr. Tobias Bock, der bereits über ein Jahr selbst Leiter der Attendorner Feuerwehr ist, sagte: „Meine Vorredner haben bereits alles über Georg Schüttler gesagt. Er hat eine Feuerwehr mit exzellenten Feuerwehrfrauen und -männern hinterlassen, wo die Kameradschaft hochgehalten wird.“

Großer Zapfenstreich

Nun stand der Große Zapfenstreich an. In einer Serenade spielten die Musikzüge der Freiwilligen Feuerwehr Attendorn (Attendorn, Ennest und Listerscheid) folgende Stücke: Der Marsch der Zeit des Friedrich des Großen, Ich war noch niemals in New York und den Attendorner Schützenmarsch.

Georg Schüttler wurde 2015 Vogelkönig und regierte in diesem Jahr zusammen mit seiner Ehefrau Regina in der Hansestadt. Zum krönenden Abschluss des Großen Zapfenstreichs wurde noch die Nationalhymne gespielt. Danach ging es in den inoffiziellen Teil, wo die Feuerwehrleute und Gäste ihren Durst mit gekühlten Getränken löschten.

Ein Artikel von Adam Fox

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