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Attendorn, 03.05.2021

Sänger produzieren Konzert-Video

Riesiger Erfolg für die Chorprojekte der Attendorner Chöre in Corona-Zeiten

Mit Hilfe der Technik war es möglich, dass die Sänger der verschiedenen Chöre trotz räumlicher Distanz zusammenfanden.
Mit Hilfe der Technik war es möglich, dass die Sänger der verschiedenen Chöre trotz räumlicher Distanz zusammenfanden.
privat
Attendorn. Auch Chöre haben es zur Zeit schwer. Bis auf eine kurze Unterbrechung im Herbst 2020 konnte man nicht gemeinsam proben. Was aber machen Chöre, wenn man sich nicht mehr zum Singen treffen darf? Web-Konferenzen und Zoom-Meetings kannte man aus der Wirtschaft. Aber Singen vor dem Computer oder Tablet? Tatiana Hundt, Chorleiterin vieler heimischer Chöre, wollte es wissen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten beherrschten schnell auch die älteren Sänger den Umgang mit der Technik. „Es war schön, auf diese Art Kontakt halten zu können und Lieder zu proben“, erinnert sich Tatiana Hundt. Schnell wurde die nächste Herausforderung gesucht. Die Chöre begannen damit, Musikvideos zu produzieren. Alle Sänger sangen hierzu ihren Gesangspart separat ein und zeichneten sich dabei per Video auf.

Technische Herausforderungen in der Anfangszeit

Diese einzelnen Aufnahmen wurden dann in einem Video zusammengeschnitten und es entstand ein Kachelvideo, bei dem man auf dem Bildschirm viele Sänger gleichzeitig sieht. „Das war eine Herausforderung für uns alle“, erinnert sich Tatiana Hundt lachend. „Die Sänger hatten anfangs mit dem Erstellen ihrer Videoaufnahmen zu kämpfen und ich musste mir die technischen Fertigkeiten der Schnitttechnik aneignen, um die Aufnahmen in einem Video zu synchronisieren“, so die Chorleiterin weiter.

Als sich abzeichnete, dass sich Weihnachten 2020 viele Familienangehörige nicht treffen können, entstand die Idee eines chorübergreifenden Weihnachtsliedes, bei dem auch Familienangehörige und Freunde aus aller Welt mitmachen konnten. Und so startete im November 2020 das erste internationale Chorprojekt Attendorner Chöre mit dem traditionellen deutschen Weihnachtslied „Stille Nacht“.

Großer Zuspruch auch auf der anderen Seite des „großen Teichs“

„Die Resonanz auf unser Video war einfach überwältigend“, so Tatiana Hundt. Das Video wurde tausendfach geteilt. Nicht nur in Deutschland war das Interesse groß. „Aus der ganzen Welt erreichten uns Glückwünsche und die Frage nach weiteren Projekten.“ Vor allem vom amerikanischen Kontinent kam großer Zuspruch.


Das nächste Projekt ließ nach dem Jahreswechsel nicht lange auf sich warten. Hierzu wurde das Lied „Die Rose“ ausgesucht, Titelsong aus dem gleichnamigen Film von 1979. Dieses Mal waren auch Sänger aus Dresden, aus Rawicz (Polen) und sogar ein Kosaken-Ensemble aus Sankt Petersburg am Start.

Hoffen auf schnelle Rückkehr zur Normalität

„Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt“, freut sich Tatiana Hundt, „weil wir so Menschen aus vielen Teilen der Erde zum Singen zusammengebracht haben und noch vielen anderen mehr eine Freude beim Zuhören bereitet haben.“

Große Freude hatten auch die Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenzentrums St. Liborius Attendorn, als diese am Mittwoch, 28. April, einer Auswahl der Aufnahmen „coronakonform“ lauschten. Ausgestrahlt wurde das Konzert per Großbildleinwand in der Kapelle des Seniorenhauses. Die Bewohner danken Tatiana Hundt und den vielen Sängern für ihren unermüdlichen Einsatz.

Groß war die Freude im Seniorenzentrum über das ganz besondere Konzerterlebnis.

„Wir sind froh, dass wir mit den Projekten kreative Möglichkeiten gefunden haben, in dieser schwierigen Corona-Zeit das Chorleben fortführen zu können, auch wenn sich alle natürlich auf hoffentlich bald wieder richtige Chorproben und richtige Konzerte freuen“, so die Chorleiterin schmunzelnd.

(LP)

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