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Kirchhundem, 20. Oktober 2019

Neugestaltung des Labyrinths

Firmbewerber legen auf dem Kohlhagen Hand an

Stein um Stein legen die Firmbewerber zur Freude der Erwachsenen das Steinlabyrinth neu an.
Stein um Stein legen die Firmbewerber zur Freude der Erwachsenen das Steinlabyrinth neu an.
Foto: Nicole Voss
Kohlhagen. Steine schleppen, akribisch arbeiten und gemeinschaftlich etwas auf die Beine stellen stehen im Mittelpunkt einer Aktion der Firmbewerber auf dem Kohlhagen. Einer der Arbeitseinsätze war am Samstag, 19. Oktober.

Das Steinlabyrinth im angrenzenden Wald an der Wallfahrtskapelle Kohlhagen wird neugestaltet. Das Labyrinth ist ein Abbild des Lebens. Es symbolisiert, dass der Weg immer wieder zur Mitte führen muss, wenn es gelingen soll.

Angelegt wurde das Labyrinth im Rahmen des Weltjugendtages 2005 mit Gästen aus Mexiko. Nach 14 Jahren ist das Steinlabyrinth, mit seinem Durchmesser von etwa zehn Metern, extrem verwittert und soll nun in doppelter Größe zur langfristigen Verwendung neu gestaltet werden. Dazu wurde der vorgesehene Platz und der Zugang dorthin vorab freigeschnitten. Danach wurde die Fläche von einem Bagger geräumt. Anschließend legten die Firmbewerber und einige Mitstreiter das Steinlabyrinth in vier Arbeitseinsätzen neu an. Leitgedanke ist es, dass sich die Teenager mit dem Projekt identifizieren und nachhaltig verbunden fühlen.

Im Planungsteam der Aktion engagieren sich Vikar Nguyen (Leiter der Firmlinge des Pastoralen Raumes Kirchhundem), Alexander Sieler (Leitung Jugendspirituelles Zentrum), Wilfried Jaspers (Kirchenvorstand Kohlhagen), Hermann-Josef Beckmann, Marco Beckmann (KAB Bezirksvorstand), Hubert Kahmann (Geschäftsführer KCW), Peter Sondermann (Dipl. Forstwirt) und Andreas Ludwig (Geschäftsführer Firma Mees). Bekannmachung nach der Fertigstellung Nach der Fertigstellung soll das Labyrinth bekannt gemacht und möglicherweise im Rahmen eines Gottesdienstes eingeweiht werden.

In der Pressemitteilung heißt es, dass der Bezug zum Weltjugendtag durch die Anbringung des Weltjugendtagkreuzes hergestellt werden soll. Gennantes Kreuz ist seit 1984 laufend in Bewegung. Nachdem es Papst Johannes Paul II der Jugend der Welt schenkte, hat es viele Länder „bereist“. Bis zum Weltjugendtag 2005 in Köln wurde das Kreuz von Jugendlichen durch ganz Deutschland getragen. In den vergangenen Monaten ist es durch 26 europäische Länder getourt und dabei sogar auf Hundeschlitten in Norwegen unterwegs gewesen.
Ein Artikel von Nicole Voss

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