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Kreis Olpe, 30.09.2021

Rundgang durch die Grevenbrücker Förderschule nach der Kernsanierung

Hell, freundlich, topmodern: Endspurt in der Janusz-Korczak-Schule

Die Gerüste sind abgebaut, die Arbeiten fast beendet: Die Janusz-Korczak-Schule ist jetzt technisch auf dem neuesten Stand und topmodern ausgestattet.
Die Gerüste sind abgebaut, die Arbeiten fast beendet: Die Janusz-Korczak-Schule ist jetzt technisch auf dem neuesten Stand und topmodern ausgestattet.
Lorena Klein
Grevenbrück. Ein Jahr lang wurde in Grevenbrück abgerissen, aufgebaut, gewerkelt und geräumt (LokalPlus berichtete, siehe Link). Zwölf Monate, in denen die Janusz-Korczak-Schule komplett auf Links gezogen wurde: Kernsanierung war angesagt. Und es hat sich gelohnt, wie Schulleiterin Christa Busenius stolz zeigt: Die Förderschule für Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung hat nicht nur optisch einen Quantensprung hingelegt, sondern ist jetzt auch technisch und medial auf dem neuesten Stand.

Leise öffnet sich die elektrische Schiebetür am Eingang zur Janusz-Korczak-Schule, farbenfroh umrahmt von einem kräftigen Blau. Zufrieden schaut sich Schulleiterin Christa Busenius um: „Es fehlen nur noch Kleinigkeiten“, sagt sie mit Blick auf Kartons, die vereinzelt in der Ecke stehen, und auf die letzten Handwerker, die noch ihre Arbeit verrichten.

Hier und da muss die Elektrik noch fertiggestellt werden, die Handwerker legen noch einmal Hand an und Kartons werden ausgepackt - dann ist das Riesenprojekt Janusz-Korczak-Schule abgeschlossen.

„Das ist jetzt ein ganz neues Gebäude“, freut sich die Schulleiterin. Böden in Holzoptik im Verwaltungstrakt, neue Fenster und Decken sorgen nicht nur für eine helle, freundliche Atmosphäre, sondern auch anderweitig für Erleichterung: „Seit die Decken abgehängt und gedämmt sind, ist es viel ruhiger im Gebäude.“ Das merken vor allem die Kollegen, und auch die Schüler fühlen sich in der neuen Lernumgebung sichtlich wohler. „Eine große Arbeitserleichterung für alle“, weiß Christa Busenius und stellt auf diesem Wege gleich eine neue Mitarbeiterin vor: Mit einem herzlichen Dankeschön wurde Sekretärin Kathi Schrage verabschiedet und ihre Nachfolgerin Snezana Pejovic willkommen geheißen.

Die Veränderungen am und im Gebäude sind genauestens durchdacht, wie die Schulleiterin beim Rundgang durch die Schule weiter zeigt. Die elektrischen Anschlüsse kommen aus den Decken, in jedem Klassenraum wurde ein Nebenraum abgeteilt und jede herkömmliche Tafel wird jetzt von einem Bildschirm ergänzt. Der Traum von Digitalität ist endlich auch an der Grevenbrücker Schule Realität geworden.

Kräftige Farben erleichtern die Orientierung

Christa Busenius geht durch lange Flure, jeder in einer anderen, kräftigen Farbe gestrichen: rot, orange, grün, lila. „Das haben wir uns zur Orientierung gewünscht“, erklärt sie und steuert auf die Fachräume zu – Kernstück der Förderschule für Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung. Denn, so erklärt die Schulleiterin: „Der handelnde Umgang mit Materialien und praktische Aufgaben sind für unsere Schüler so wichtig.“

Dementsprechend schwierig sei es in den Monaten der Kernsanierung gewesen: Sämtliche Fachräume konnten nicht genutzt werden. Umso schöner ist es jetzt für die 114 Schüler aus dem gesamten Kreis Olpe, dass sie im Musik-, Kunst- und Computerraum sowie im naturwissenschaftlichen Klassenzimmer – alle auf einer Etage untergebracht, alle modern eingerichtet und optisch ansprechend gestaltet – wieder nach Herzenslust arbeiten und kreativ sein können.

Auch der Werkraum im Untergeschoss ist kaum wiederzuerkennen: Dort, wo noch vor wenigen Monaten gähnende Leere herrschte, sind die hölzernen Werkbänke gefüllt mit neuen, modernen Werkzeugen: Sägen reihen sich an Zangen, Schraubenzieher an Meißel, alle ordentlich in Reih und Glied aufgestellt. Vor allem Matthias Stucke, stellvertretender Schulleiter, freut sich darauf, hier mit den Schülern arbeiten zu können: Alles auf dem neuesten Stand, hier können die Schüler nach Herzenslust werkeln.

Rund 2,1 Millionen Euro hat die Stadt Lennestadt als Besitzer der Immobilie in die Janusz-Korczak-Schule investiert, der Kreis Olpe als Mieter hat die Ausstattung zugesteuert. Christa Busenius freut sich über diese Unterstützung: „Das ist eine Wertschätzung für uns, dass hier soviel Geld reingesteckt wurde“, ist sie sich sicher. Und dankt allen Beteiligten herzlich: „Die Zusammenarbeit mit allen war super: Jeden Mittwoch haben wir uns zur Baubesprechung getroffen und konnten dort über alles reden.“

Ein gemeinsamer Kraftakt von Lehrern und Schülern, Stadt Lennestadt und dem Kreis Olpe, von allen Handwerkern und Helfern mit einem fantastischen Ergebnis.

Hintergrund und Aktionen

Die Janusz-Korczak-Schule richtet sich vor allem an Schüler mit einem erhöhten Förderbedarf im Bereich Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung. Aufgenommen werden Schüler der Klassen eins bis zehn, die meisten kommen zwischen dem sechsten und dem achten Schuljahr nach Grevenbrück.

Weitere Infos gibt es unter Tel.: 0 27 21/60 94 60, Fax: 0 27 21/6 09 46 18 oder per E-Mail: jks-lennestadt@kreis-olpe.de.

Eigentlich war für Ende September eine große Einweihungsfeier geplant, da aber noch letzte Arbeiten erledigt werden müssen, hat sich das Kollegium entschieden, diverse Aktionen auf die nächsten Monate zu verteilen:

  • 30. September: alternatives Sportfest für alle Schüler
  • 14./15. Dezember: Weihnachtsfeiern
  • 18. Januar: Tag der offenen Tür
  • 18. Mai: Janusz-Korczak-Tag
  • 18. bis 20. Mai: Projekttage
  • 9. Juni: großes Schulfest
Ein Artikel von Kerstin Sauer

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