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Kreis Olpe, 14.11.2021

Auftaktveranstaltung in Kirchhundem

„LEADER - Eine Chance für unsere Region und ihre Menschen“

Die drei Bürgermeister von Lennestadt, Hilchenbach und Kirchhundem: Tobias Puspas, Kyrollos Kaioglidis und Björn Jarosz mit den Mitarbeiterinnen Louisa Funke, Verena Hof-Freuenberg und Susanne Kues-Gertz.
Die drei Bürgermeister von Lennestadt, Hilchenbach und Kirchhundem: Tobias Puspas, Kyrollos Kaioglidis und Björn Jarosz mit den Mitarbeiterinnen Louisa Funke, Verena Hof-Freuenberg und Susanne Kues-Gertz.
Celine Kebben
Kirchhundem/Lennestadt. Zur Auftaktveranstaltung ihrer gemeinsamen LEADER-Bewerbung hatten die drei Kommunen Lennestadt, Kirchhundem und Hilchenbach am Samstag, 13. November, in die Aula der Sekundarschule Hundem-Lenne in Kirchhundem eingeladen.

Kirchhundems Bürgermeister Björn Jarosz begrüßte die zahlreichen Bürger in der Aula der Sekundarschule und freute sich über die rege Teilnahme. Er schloss die Begrüßung mit einem zum Thema des Nachmittages passenden Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach: „Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht“.

Was liegt Ihnen am Herzen?

Was liegt Ihnen besonders am Herzen in der Region? Zu dieser Frage konnten die vielen Bürger konkrete Vorschläge machen. Zu den Leitfragen „Was sage ich Freunden, was hier in der Region schön oder nicht so schön ist?“ und „Was möchten Sie verbessern, wo möchten Sie sich einbringen?“ tauschten sich die vielen Besucher rege aus und sammelten die Ideen anschließend auf einer Pinnwand.

Vorschläge gab es zum Beispiel im Bereich Gründen, Infrastruktur, Modernisierungen, medizinische Versorgung, Fachkräfte, Unterstützung von Jugendlichen und vieles mehr. Außerdem konnten Namensvorschläge für die künftige LEADER-Region Lennestadt-Kirchhundem-Hilchenbach gemacht werden.

Gemeinsame Herausforderungen

Jens Steinhoff vom Institut für Regionalmanagement (IfR) moderierte die Veranstaltung. Zuerst wurde ein Blick auf den aktuellen Stand in der Region Lennestadt-Kirchhundem-Hilchenbach geworfen und der Hintergrund zum Förderprogramm LEADER erläutert.


Was es heißt, LEADER-Projekte umzusetzen, erklärte Steinhoff anhand von Beispielen aus benachbarten, durch LEADER geförderten Regionen. Er nannte zum Beispiel ein „Jugendkunstmobil“ aus der Region „4 Mitten im Sauerland“, einen „Garten der Begegnung“ aus Wilnsdorf und „Standortpaten“, um Fachkräftestrategien mit Unternehmen zu entwickeln, aus der Region Wittgenstein.

Die Förderung kann in vielen verschiedenen Bereichen ansetzen. Im Gespräch der drei Bürgermeister wurde den Gemeinsamkeiten der drei Kommunen auf den Grund gegangen um herauszufinden, vor welchen gemeinsamen Herausforderungen man steht.

Auf Vorhandenem aufbauen

Wichtige Punkte waren die Attraktivität der Region, die Aufgabe, als Standort interessant zu bleiben und das Schaffen von Netzwerken, um zum Beispiel lokale Angebote regional weiter auszubauen. Deutlich wurde vor allem, dass sowohl Handlungsbedarf in vielen Bereichen besteht, aber auch schon Linien da sind, die verfolgt werden können, um die Region gemeinsam weiterzuentwickeln.

Was kann hier eigentlich mit LEADER gemacht werden? Zum Gespräch kamen drei weitere Akteure hinzu, die bereits in Projekten tätig sind, die die Ziele der Region verfolgen.


Jan Strackbein aus Hilchenbach, der eine neue Konzeption für die „Liftschänke“ auf dem Giller bei Lützel entwickelt hat, sprach zum Thema Erholungsqualität und Freizeit.

Junge Menschen für die Region begeistern

Philipp Thöne, einer der Gründer von ontavio und Betreiber der Plattform Karriere Südwestfalen, beschäftigte sich mit dem Thema Fachkräftemangel. Er betonte, dass es vor allem wichtig sei, gezielt junge Menschen anzusprechen und ihnen gute Angebote und Möglichkeiten zu bieten, um sie für die Region zu begeistern.

Genau mit dem Thema beschäftigt sich auch Mike Warnecke aus Kirchhundem, der bei der Jugendkonferenz „UTOPiA“ tätig ist und zum Beispiel das „Gap Year Südwestfalen“ mitentwickelt hat.

Vier weitere Veranstaltungen

An diesen Punkten kann die LEADER-Förderung ansetzen, um konkrete Projekte weiterzuentwickeln. Es werden vier weitere Veranstaltungen für Bürger in Lennestadt, Kirchhundem und Hilchenbach folgen, in denen mit allen Interessierten Schwerpunkte, Bedarfe und Projektideen für die künftige LEADER-Region weiterentwickelt werden sollen.


Die Termine finden am Dienstag, 23. November, am Donnerstag, 2. Dezember, und am Mittwoch, 8. Dezember, statt.

Ein Artikel von Celine Kebben

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