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Lennestadt, 01.09.2021

Schnütgen (CDU): Problem wird viele Vereine treffen

Sportplatz in Elspe: Elastik-Schicht ist dringend notwendig – und teuer

Der Sportplatz des SSV Elspe, hier ein Bild aus 2019 vom Knappstein-Cup: Der Platz wird viel und gerne genutzt - eine Sanierung ist jetzt dringend notwendig.
Der Sportplatz des SSV Elspe, hier ein Bild aus 2019 vom Knappstein-Cup: Der Platz wird viel und gerne genutzt - eine Sanierung ist jetzt dringend notwendig.
SSV Elspe
Lennestadt. Was der SSV Elspe plant, das kommt in den nächsten Jahren wohl auf mehrere Sportvereine in der Lennestadt zu: der Kunstrasenplatz muss komplett erneuert werden. Um das zu realisieren, sind die Elsper auf die großzügige finanzielle Unterstützung der Stadt angewiesen und beantragen einen Zuschuss von rund 185.000 Euro. Im Ausschuss für Schulen, Kultur, Sport und Soziales am Dienstag, 31. August, stellte Christoph Heimes vom Vorstandsteam des SSV die Pläne vor.

Der Elsper Sportplatz „Im Wiesengrund“ muss dringend erneuert werden. Das steht außer Frage. In den vergangenen Jahren wurde er immer wieder an diversen Stellen „geflickt“, jetzt muss eine Generalüberholung her. Christoph Heimes: „Der Platz wurde intensiv bespielt und steht an seiner Verschleißgrenze. Hinzu kommt, dass die Drainage aus den 1990er-Jahren zerstört ist und kein Flächenwasser mehr abführen kann. Bei Starkregen gleicht das Spielfeld einem See.“

Die einzige Lösung: Der bestehende Kunstrasenplatz muss fachgerecht entsorgt, anschließend müssen eine Drainage eingebaut, eine Elastik-Schicht (ET-Schicht) und der neue Kunstrasenbelag mit Sand-Kork-Füllung aufgebracht werden.

„Früher wurde so gebaut“

Und hier liegt das Problem, wie Christoph Heimes den Ausschussmitgliedern erklärte: Als der SSV Elspe sich 2004 von seinem Ascheplatz verabschiedete, wurde lediglich die oberste Schicht „Rote Erde“ abgetragen. Die Drainage war noch brauchbar, also wurden darauf eine ungebundene Tragschicht, eine wasserdurchlässige Folie und der Kunstrasen gelegt. Was fehlt – und heute gar nicht mehr wegzudenken ist – ist die ET-Schicht. „Früher wurde so gebaut. Nach der heute gültigen DIN-Norm geht das gar nicht mehr“, erklärte Heimes.


Die ET-Schicht ist eine fest eingebaute Schicht aus gebundenem Gummigranulat, die Jahrzehnte überdauern kann. Sollte in einigen Jahren wieder eine Erneuerung des Platzes anstehen, so müsste nur der eigentliche Kunstrasen erneuert werden – was dementsprechend günstiger wird für die Vereine.

Mehrere Sportplätze werden folgen

Doch diese Schicht muss erst einmal her – nicht nur in Elspe, sondern, so prognostizierte Gregor Schnütgen (CDU), im Laufe der nächsten Jahre bei mehreren Sportplätzen im Stadtgebiet. Eine Platzerneuerung inklusive ET-Schicht bedeutet aber einen riesigen finanziellen Aufwand, wie Christoph Heimes anhand von detailliert ausgearbeiteten Zahlen und Plänen aufzeigte.

Dementsprechend teuer wird die Maßnahme: Knapp 400.000 Euro muss der SSV Elspe einplanen und etwa die Hälfte des Betrages in Eigenregie zusammen bekommen. Eigenleistung, Spenden und eine Kreditaufnahme sind fest eingeplant.

Finanzielle Unterstützung der Stadt ist notwendig

Doch ohne die Unterstützung der Stadt, so weiß Christoph Heimes, ist das Projekt nicht realisierbar. Verständnis für die Situation des SSV Elspe wurde aus allen Fraktionen signalisiert, doch Gregor Schnütgen mahnte zur Vorsicht: „Es wird noch viele Vereine geben, die vor demselben Problem stehen. Wir müssen hier intern eine Lösung finden, die dann auch auf andere Vereine übertragbar ist.“


Maximilian Ellinger (SPD) stimmte ihm zu, verwies aber darauf, dass in Elspe „dringender Handlungsbedarf besteht.“ Gleichzeitig müsse man die Arbeit und den Einsatz des Vereins honorieren, der „über die Stadtgrenzen hinaus mit seinen Aktionen glänzt“. Er sei sich bewusst, dass eine zu hohe Förderung Begehrlichkeiten wecken könne, verwies aber beispielsweise auf den Erfolg des Sanierungsprogramms für Schützenhallen: „Das war eine gute Lösung, mit der allen Vereinen gerecht geholfen werden konnte.“

Folgekosten sind geringer

Unterstützung für den Antrag des SSV Elspe signalisierte auch Rainer Krahl vom Stadtsportverband Lennestadt: „Auch wenn die erste Investition sehr hoch zu Buche schlägt, sind die Folgekosten viel geringer.“ Gemeinsam soll jetzt nach einer Lösung gesucht werden, von der irgendwann alle betroffenen Vereine profitieren können.

Ein Artikel von Kerstin Sauer

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