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Lennestadt, 07.01.2022

1.000 Euro für das Kinderhospiz

Würstesingen der Burbecker Landjugend füllt Spendendose

Pandemiebedingt waren beim Neujahrssingen in diesem Jahr nur acht junge Leute unterwegs.
Pandemiebedingt waren beim Neujahrssingen in diesem Jahr nur acht junge Leute unterwegs.
privat
Burbecke. Die Burbecker Landjugend ist eine tolle Gemeinschaft. Die Treffen der Mitglieder zwischen 18 und 32 Jahren finden unregelmäßig statt, aber ein Termin ist im Kalender fest verankert: das Neujahrssingen. Und genau das bringt dem Kinderhospiz Balthasar eine Spende in Höhe von 1.000 Euro und dem Ort Burbecke eine Spende für dörfliche Belange.

Der Reihe nach: Kaum wurde auf das neue Jahr angestoßen, zog es die Truppe, die in diesem Jahr nicht aus 15, sondern nur aus acht Leuten bestand, raus auf die Burbecker Straßen, entlang der etwa 30 Häuser.

Bei den Häusern „trällern“ die Mädels und Jungs nach althergebrachter Tradition: “Guten Morgen, guten Morgen, in diesem haus, wir wünschen Euch, Euch wünschen wir ein glückseliges neues Jahr“. Die erste Runde endet stets in den frühen Morgenstunden.

Im örtlichen Hotel mit Gaststätte freuen sich die Gäste stets auf den Besuch der Sänger. Leider war das in diesem Jahr nicht möglich.

Die Nacht ist kurz. Um 11 Uhr trifft sich die Truppe zur nächsten Runde. Neben dem Ziel, den Neujahrsgruß erneut an alle Häuser zu bringen, kommen nun auch die Spendendose und der „Wurststock“ zum Einsatz. Beim Neujahrssingen, auch als Würstesingen bekannt, landet auch heute noch so manche Wurst am Stock.


Beim Sammeln können sich die Mitglieder der Burbecker Landjugend auf die Solidarität der Dorfbewohner verlassen. „Alle, die zu Hause sind, machen auch die Tür auf und geben uns etwas“, ist sich Felicitas Baumhoff sicher. Besonderes Highlight war in den Jahren vor der Corona-Pandemie auch stets der Abstecher in eine örtliche Gastwirtschaft. „Die Senioren, die im hiesigen Hotel ihren Urlaub verbringen, freuen sich stets auf unseren Besuch“, betont Michael Voß.

Selfies mit den Gästen gehörten vor der Pandemie natürlich auch dazu.

Die gesammelten Würstchen können bei den Neujahrssängern gekauft werden und füllen somit zusätzlich das Spendensäckel. In den Jahren ab 2018 kamen insgesamt 1.383,89 Euro zusammen, die wie eingangs beschrieben verwendet werden. 2021 fiel das Neujahrssingen aus. Die Tradition des Neujahrssingen reicht in Burbecke bis in die Nachkriegsjahre zurück und wird in althergebrachter Form seitdem aufrecht erhalten.

Ein Artikel von Nicole Voss

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