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Olpe, 28.03.2021

Bombenangriff auf die Kreisstadt

Gedenktag in Olpe – Mehr als ein symbolischer Akt

v.l. Markus Bröcher, Bürgermeister Peter Weber, Klaus-Peter Langner.
v.l. Markus Bröcher, Bürgermeister Peter Weber, Klaus-Peter Langner.
Sigrid Mynar
Olpe. Im Gedenken an das unsagbare Leid, das vor 76 Jahren binnen weniger Minuten und nur wenige Wochen vor Kriegsende über Olpe hereinbrach, legte Bürgermeister Peter Weber am Sonntagmorgen, 28. März, gemeinsam mit seinen Stellvertretern Markus Bröcher und Klaus-Peter Langner einen Kranz am Mahnmal im Weierhohl nieder.

Der 28. März 1945 ging als schwarzer Mittwoch in die Geschichte der Kreisstadt ein. An diesem sonnigen Morgen in der Karwoche, als das erhoffte Kriegsende für viele schon zum Greifen nah lag und die Menschen sich auf Ostern vorbereiteten, ahnte niemand in Olpe, wie verhängnisvoll der Tag enden würde.

Dann, um 9.15 Uhr, heulten die Sirenen. Fliegeralarm. Eilig suchten die Menschen Bunker und Kellerräume auf. Und als um 10.23 Uhr die Luftschutzsirenen die erleichternde Vorentwarnung gaben, füllten sich die Straßen rasch wieder. Man war ja daran gewöhnt, dass Bomberverbände Olpe überflogen und die Stadt unbehelligt blieb.

200 Menschen ließen ihr Leben

Wegen des nahen Osterfestes und auch, um sich mit Vorräten vor dem bevorstehenden Einmarsch der Amerikaner einzudecken, waren so viele Menschen unterwegs, wie sonst nur an Samstagen, schreibt der Historiker Dr. Manfred Schöne in „Passion einer Stadt“.


Ein anschwellendes Grollen aus südlicher Richtung kündigte wenig später und trotz Entwarnung das Herannahen von Bomberverbänden an. Um 10.54 Uhr wurde hastig wieder Luftalarm ausgelöst, der aber für die allermeisten Menschen zu spät kam, denn fast zeitgleich warfen 43 alliierte Bomber mehr als 300 Fünfzentnerbomben über der Innenstadt ab und erst nach 13 endlosen gefühlten Minuten endete der Spuk. 200 Menschen hatten in dieser kurzen Zeit ihr Leben verloren, unzählige Verletzte schrien um Hilfe und weite Teile der Innenstadt lagen in Trümmern.

„Das Gedenken am 28. März sei kein symbolischer Akt„, sagte Peter Weber. “Vielmehr ist es das Erinnern, wohin nationalsozialistische Ideologien und Fremdenfeindlichkeit geführt haben“, mahnte er.

Weber: „Verantwortlich für die Menschen, die an diesem Tag in Olpe starben, waren letztlich nicht die Bomberpiloten, nicht diejenigen die den Bombenschacht öffneten, sondern die Nationalsozialistische Diktatur in Deutschland, die am 1. September 1939 mit dem Überfall auf Polen die Welt in den Krieg stürzte.“

Ein Artikel von Sigrid Mynar

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