Nachrichten Wirtschaft
Attendorn, 07.10.2021

Erster Innovation Day in Attendorn

Einblicke in Digitalisierungsstrategien und Innovationsfelder von BEULCO

Im Rahmen des Innovation Day fand auch eine Podiumsdiskussion statt.
Im Rahmen des Innovation Day fand auch eine Podiumsdiskussion statt.
BEULCO GmbH & Co. KG
Attendorn. Die BEULCO GmbH & Co KG hatte am Donnerstag, 30. September, zum ersten Innovation Day nach Attendorn eingeladen. Anlass war die Auszeichnung zum TOP 100 Innovator in Deutschland 2020, die in einem kleinen feierlichen Rahmen nachgeholt werden konnte.

Unter anderem richtete Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, in einem zuvor aufgezeichneten Interview seine Grußworte an das Unternehmen. Hierbei würdigte er die herausragenden Leistungen des Unternehmens, die beispielhaft für die Region Südwestfalen und deren Familienunternehmen stünden.

Umfangreiches Programm

Die Besucher erwartete ein umfangreiches Programm, begonnen mit der Begrüßung des Inhabers Axel Beul, der mit einer kleinen Reise in die Vergangenheit startete und die Besucher auf sehr emotionale und persönliche Weise mitnahm.

Unter der Moderation von Gisbert Baltes beantwortete Geschäftsführer Jürgen Christian Schütz Fragen zur Unternehmensentwicklung und Zukunft des Unternehmens. „Wir bezeichnen uns als Startup mit Geschichte“, erklärte Schütz.

Prof. Dr. Michael Henke, Institutsleiter des Fraunhofer IML in Dortmund, beschrieb in der Laudatio die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen BEULCO und dem Fraunhofer Institut. Begonnen bei der Digitalisierung von Produktion und Prozessen ganz im Sinne einer Industrie 4.0 über die Entwicklung digitaler Produkte und den Aufbau neuer Geschäftsmodelle in der Plattformökonomie bis hin zur digitalen Transformation und den Kulturwandel des Unternehmens, bei dem BEULCO „die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fokus stellt“.

„Mittelständisches Rückgrat“

Herbert Schulte, Geschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, betonte im Anschluss nochmals die Herausforderung, aber auch die Wichtigkeit der Integration digitaler Strategien und Komponenten im deutschen Mittelstand, war sich aber sicher, dass das „mittelständische Rückgrat“ gerade diesen Herausforderungen gewachsen sei. Hierbei verwies er auch auf die Tugenden der ehrbaren Kaufleute, die es zu pflegen gelte und die bei BEULCO gelebte Kultur seien.

Im Nachgang hatten alle Besucher die Möglichkeit, sich vor Ort bei einem kleinen Betriebsrundgang die Theorie auch in der Praxis anzusehen. BEULCO stellte Innovationen im Bereich Digitalisierung der Wasserwirtschaft vor, die dabei helfen, die Wasserversorgung effizienter, sicherer und bezahlbar zu machen. Hier orientiert sich das Unternehmen auch stark auf internationale Märkte wie Singapur, Südafrika oder Indien. Seit Anfang 2021 gehört auch ein Büro mit Softwareentwicklern in Indien zum Team.

Besuch in der Produktion

In der Produktion selbst standen die Themen 3D-Druck und fahrerlose Transportsysteme im Fokus. Live konnte man den 3D-Druck von Robotergreifern beobachten, die das Unternehmen nun bereits über einen längeren Zeitraum im Einsatz hat.

Am Ende des Rundgangs wurden die Besucher nochmals zu einem Exkurs neuer, agiler Arbeitswelten mitgenommen, um zu verstehen, was zum Beispiel hinter einem „dualen Betriebssystem“ steckt und wie eine agile Organisation auch in einem Produktionsbetrieb in der Realität funktionieren kann.

„Ich bin beeindruckt von der Entwicklung des Unternehmens und dem Veränderungswillen sowie der enormen Geschwindigkeit, mit der man neue Themenfelder anpackt und mit welch hoher Dynamik auch umsetzt“, so einer der zahlreichen Gäste.

Trinkwasser im Fokus

In der abschließenden Podiumsdiskussion gingen Prof. Dr. Henke, Herbert Schulte, Prof. Dr. Karin Schnitker und Geschäftsführer Jürgen Chr. Schütz nochmals auf die weltweite Situation der Wasserversorgung ein. Rund 2,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

BEULCO hat sich zum Ziel gesetzt, genau diese Thematik anzugehen. Damit stehe BEULCO in einer „Front Runner Position“, so Henke. Die entwickelten Systeme und Lösungen seien die Grundlage, wie man in Zukunft mit dem teilweise noch selbstverständlichen Lebensmittel Trinkwasser umgehen werde.

Vor der Veranstaltung wurden übrigens alle Teilnehmer auf Covid-19 getestet. Ein Sicherheits- und Hygienekonzept erlaubte die Festlichkeit.

(LP)

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