Nachrichten Wirtschaft
Finnentrop, 18. Januar 2019

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Vorstandsvorsitzende sehen Fusion der Sparkassen positiv

Frank Nennstiel, Vorstandsvoristzender der Sparkasse Finnentrop.
Frank Nennstiel, Vorstandsvoristzender der Sparkasse Finnentrop.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Finnentrop. Positiv in die Zukunft schauen Frank Nennstiel, Sparkasse Finnentrop, und Peter Vogt von der Stadtsparkasse Schmallenberg, nachdem die geplante Fusion ihrer Sparkassen und die der Sparkasse Meschede-Eslohe bekannt gegeben wurde. Nun müssen die politischen Gremien der Fusion zustimmen.

Frank Nennstiel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Finnentrop, begrüßt die geplante Dreierfusion der Sparkassen Meschede-Eslohe, Schmallenberg und Finnentrop: „Nachdem die Verhandlungen mit den Sparkassen im Märkischen Kreis gescheitert sind, wurde nach neuen Optionen gesucht. Alle drei Häuser sind heute gut aufgestellt. Insbesondere die weiter zunehmende Regulatorik und die Umsetzungserfordernisse aus der Digitalisierung können von einem größeren Institut besser bewältigt werden.“ Gemeinsamer Wille Die Vertreter der Träger haben kurzfristig Verhandlungsdelegationen gebildet. In einem Termin konnten die wesentlichen Eckpunkte einvernehmlich abgestimmt werden. Die Zusammenkunft war von vornherein von einem vertrauensvollen Umgang und dem gemeinsamen Willen zur Schaffung einer gemeinsamen Sparkasse geprägt.

Es sind noch einige Dinge für die Beschlussfassung in den Stadt- und Gemeinderäten vorzubereiten. „Vorstandsseitig unterstützen wir alle diese Fusion und sie macht auch Sinn“, so Frank Nennstiel weiter, „Wir wollen vertrauensvoll zusammenarbeiten und somit auch die Sparkassen in der Region stärken, und weiterhin für den Kunden in der jeweiligen Region da sein.“ Lenhauser in Schmallenberg Peter Vogt, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Schmallenberg, freut sich ebenfalls über die geplante Fusion der drei Sparkassen. Der gebürtige Lenhauser hat seine beruflichen Wurzeln bei der Sparkasse Finnentrop. 2007 wechselte er zur Stadtsparkasse Schmallenberg. Seit 2011 ist er Vorstandsvorsitzender der Schmallenberger Sparkasse und wohnt dort auch mit seiner Familie.

„Es ist eine sinnvolle Lösung“, so der 42-Jährige auf Nachfrage von LokalPlus. Die Verhandlungen seien Ende Dezember aufgenommen worden. „Alle drei Geldinstitute können auch erst einmal ohne Fusion gut leben“, so Peter Vogt, „Aber zusammen können wir die Herausforderungen wie Digitalisierung und wachsende Regularien einfach besser bewältigen.“

Vereinfacht und damit recht zügig seien die Verhandlungen verlaufen, da „wir uns alle auf Augenhöhe befunden haben und bei allen drei Sparkassen ein großes Wollen vorhanden war“, so Vogt.1,3 Milliarden Euro Bilanzsumme Die Sparkasse Finnentrop und die Stadtsparkasse Schmallenberg haben mit einer Bilanzsumme von 325 und 392 Millionen Euro etwa die gleiche Größe. Die Sparkasse Meschede-Eslohe weist eine Bilanzsumme von rund 631 Millionen Euro vor. „Daher machte es langfristig Sinn, wenn alle drei Sparkassen fusionieren. Ansonsten wären Finnentrop und Schmallenberg zusammen so groß wie Meschede-Eslohe allein“, erklärte Vogt.

Die drei jetzigen Vorstandsvorsitzenden werden sich im Vorstand des neu geschaffenen Bankenzusammenschlusses wiederfinden. Neben einem Vorstandvorsitzenden wird es zwei Mitglieder des Vorstandes geben. Hinzu kommen die stellvertretenden Vorsitzenden. Als nächstes müssen die Gemeinde- und Stadträte der Fusion zustimmen. Das soll bis zum Sommer 2019 geschehen. Neue IBAN für die Kunden Für die Kunden der drei Sparkassen ändert sich fast nichts. „Als einzige Änderung wird jeder Kunde eine neue IBAN Nummer bekommen, denn die Bankleitzahl wird sich nach der Fusion ändern“, so Peter Vogt.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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