Nachrichten Wirtschaft
Lennestadt, 13. März 2020

Versorgung für 8.000 Haushalte

Innogy investiert 3,3 Millionen Euro in Umspannanlage

Die Westnetz-Mitarbeiter gaben einen Einblick in die neue Anlage.
Die Westnetz-Mitarbeiter gaben einen Einblick in die neue Anlage.
Foto: Christine Schmidt
Grevenbrück. Westnetz hat 3,3 Millionen Euro in die Umspannanlage in Theten investiert, um technisch auf dem neusten Stand zu sein und die Menschen weiterhin rund um die Uhr versorgen zu können. Rund 8.000 Haushalte werden von hier mit Strom beliefert.

„Die alten Anlagen waren am Limit“, sagt innogy-Kommunalmanager Achim Loos. Am neuen Standort wurde ein komplett neues 10.000 Volt-Schalthaus gebaut sowie zwei 30.000 Volt-Transformatoren aufgestellt.

Zudem wurden die elektrischen Anlagen wie Hochspannungsschaltgeräte, die Schutz- und Leittechnik, aber auch alle abgehenden Kabelanbindungen erneuert. Und das alles während des laufenden Betriebs. Mit der Erneuerung der Anlage hatte innogy Westenergie GmbH den regionalen Netzbetreiber Westnetz beauftragt

Was heißt das jetzt genau? Von der 100.000 Volt-Umspannalge in Maumke kommt der Strom über Kabel zur neuen Anlage nach Theten. Dort übernehmen die 30.000er-Trafos wiederum die Weiterverteilung mit 10.000 Volt an die einzelnen Ortsteile. Denn 60 dieser Ortsnetzstationen stehen in den Orten rund um Grevenbrück, Gleierbrück und Maumke und geben den Strom weiter an die Verteilerkästen. 
Die eine Hälfte bedient die Haushalte, die anderen 30 Stationen bedienen die Industrie mit Strom. Den Zuwachs in der Wirtschaft habe Westnetz in den vergangenen Jahren deutlich gespürt, so Loos. Deshalb habe man auch in die Technik investieren müssen. So sei man auf dem neusten Stand und könne bei Bedarf mehr Leistung für örtliche Industriebetriebe bereitstellen.

Hinzu käme, dass Autohäuser schon Anfragen gestellt hätten, ob ihre E-Ladesäulen für Lkw versorgt werden könnten. „Das nimmt Dimensionen an, die keiner erahnen konnte“, so Westnetz-Mitarbeiter Thomas Schüttgen.  Versorgung im Notfall sichergestellt Damit auch das Schalthaus unterbrechungsfrei versorgt ist, gibt es extra Batterien, die bei einem Stromausfall für zwölf Stunden überbrücken können. So bleiben die Westnetz-Mitarbeiter vor Ort immer noch handlungsfähig.  

Die Stromversorgung in Lennestadt sei somit für zukünftige Anforderungen sowie die Energiewende und den Ausbau der Ladeinfrastruktur der E-Mobilität gut aufgestellt, sind sich die Mitarbeiter sicher.
Ein Artikel von Christine Schmidt

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