Heimatschutzverein Neger feiert zwei neue Regenten

Zwei Duelle um Königs- und Kaiserwürde


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Die neuen Majestäten des Heimatschutzvereins Neger (v.l.): Das Königspaar Hans-Günther „Hansi“ und Birgit Huckestein und das Kaiserpaar Prof. Dr. Dr. Dietmar Jürgens und Katrin Stimper. von Leonie Diehl
Die neuen Majestäten des Heimatschutzvereins Neger (v.l.): Das Königspaar Hans-Günther „Hansi“ und Birgit Huckestein und das Kaiserpaar Prof. Dr. Dr. Dietmar Jürgens und Katrin Stimper. © Leonie Diehl

Neger. Insgesamt 185 Mal wurden am Samstag, 9. Mai, an der Vogelstange in Neger die Gewehre geladen, bis die neuen Majestäten: König Hans-Günther „Hansi“ Huckestein und Kaiser Prof. Dr. Dr. Dietmar Jürgens feststanden.


Erstgenannter geht sicherlich als „ewiger“ Vize in die Annalen des Heimatschutzvereins ein. Seit geschätzten 15 Jahren hat er jährlich auf den Holzvogel angelegt. Das nötige Quäntchen Glück hatte er jetzt im Gepäck und krönte sich mit dem 73. Schuss zum neuen Regenten.

Damit besiegte der 62-Jährige seinen Kontrahenten Dominik Kühr. Hans Günter Huckestein krönte mit der Königswürde auch seine etwa 30-jährige Laufbahn im Offizierscorps. An der Seite des Rentners regiert seine Frau Birgit (60, Hausfrau).

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Impressionen vom Königs- und Kaiserschießen in Neger.

Das Königspaar wohnt in Unterneger, ganz im Gegensatz zum neuen Kaiser, Prof. Dr. Dr. Dietmar Jürgens (König 2008), der seinen Wohnsitz in Gummersbach hat. Trotz des räumlichen Abstands ist der 69-Jährige dem Heimatschutzverein treu verbunden und nach Möglichkeit bei jedem Anlass - auch auswärts - anwesend.

Auf die Kaiserwürde hatte es neben dem Hochschuldozenten auch Marvin Stracke (König 2022) abgesehen. Der Konkurrent musste sich mit dem 112. Schuss geschlagen geben.

Kaiserin in Pläne eingeweiht

Zur Kaiserin erkor sich Prof. Dr. Dr. Dietmar Jürgens Katrin Stimper. Die 50-Jährige betreibt ein Braut- und Schützenfestmodengeschäft in Kreuztal-Fellinghausen. Prof. Dr. Dr. Jürgens löst Jürgen Kühr im Amt ab.

Dem Königsschießen ging der Schießwettbewerb der Jungschützen um die Preise voraus. Den Apfel holte sich Lennart Hachenberg (Mittelneger), das Zepter ging an Lukas Bade (Unterneger) und die Krone schoss Luca Klein (Mittelneger).

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