Neubauprojekt am Olper Krankenhaus startet mit Gebäudeabriss
Arbeiten beginnen am 13. Juli
- Olpe, 02.07.2026
- Gesundheit & Medizin
Olpe. Mit dem Beginn der Rückbauarbeiten des Gebäudes „St. Agatha“ startet am Montag, 13. Juli, eines der bedeutendsten Zukunftsprojekte für die Gesundheitsversorgung in Südwestfalen: der Neubau des St. Martinus-Hospitals Olpe. Was auf den ersten Blick wie ein Abschied wirkt, ist tatsächlich der erste sichtbare Schritt in Richtung einer leistungsfähigen und zukunftssicheren Krankenhausversorgung.






Die Maßnahme schafft die Voraussetzungen für die geplante Erweiterung des Krankenhaus-Standortes. „Wir sind froh, das Projekt mit Unterstützung des Landes NRW nun realisieren zu können“, betont Dr. Gereon Blum, Geschäftsführer der GFO Kliniken Südwestfalen. „Wir investieren bewusst in den Standort Olpe und schaffen die baulichen Voraussetzungen, um die Gesundheitsversorgung für die kommenden Jahrzehnte weiterzuentwickeln“, erklärt Dr. Blum.

Die Rückbauarbeiten beginnen am 13. Juli. Während dieser Zeit bleibt die medizinische Versorgung im St. Martinus-Hospital uneingeschränkt gewährleistet. Patienten und Besucher können das Krankenhaus weiterhin wie gewohnt erreichen.
Lediglich der Parkplatz P10 an der Martinstraße steht ab dem 13. Juli vorübergehend nicht zur Verfügung. Alle weiteren Parkflächen im Krankenhausumfeld sind auch während der Rückbauphase erreichbar. Auch die Zufahrt für den Rettungsdienst von der Martinstraße aus bleibt bestehen.
Wenn möglich, versucht die beauftragte Baufirma, den Parkplatz bereits im Laufe der Bauarbeiten wieder freizugeben, indem sie die Baustelle auf bereits geräumte Flächen auf dem Krankenhausgelände verlagert. Spätestens nach Abschluss des Rückbaus im November wird der Parkplatz P10 wieder verfügbar sein.

Neben dem Gebäude „St. Agatha“, das parallel zur Josefstraße verläuft, werden auch der Gebäudeteil, der früher die Kapelle und das Forum beinhaltete, sowie das ehemalige MRT-Gebäude im Innenhof des St. Martinus-Hospitals und ein nicht genutzter Aufzugschacht zurückgebaut.
Ein besonderer Fokus liegt auf einer transparenten Kommunikation mit Mitarbeitenden, Anwohnern und der Öffentlichkeit. Bereits vor Beginn der Arbeiten sind die Anlieger über den zeitlichen Ablauf, die Baustellenlogistik sowie mögliche Auswirkungen informiert worden.

Das soll sich laut Dr. Blum auch vor den weiteren Schritten des Großprojekts wiederholen. „Wir wissen, dass eine Baumaßnahme dieser Größenordnung Fragen aufwirft. Deshalb setzen wir von Anfang an auf Offenheit, Transparenz und den direkten Dialog mit den Menschen vor Ort“, betont Dr. Blum.
Für die Dauer der Bauarbeiten werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um Auswirkungen auf den Krankenhausbetrieb und das Umfeld möglichst gering zu halten. So setzt die beauftragte Baufirma behle:bau keine Abrissbirne oder Meißel ein, sondern Betonzangen und Stahlscheren. Darüber hinaus wird der Bauschutt nicht vor Ort geschreddert, sondern zur firmeneigenen Baustoff-Recycling-Anlage gebracht. Die Staubentwicklung wird durch geeignete Maßnahmen möglichst reduziert, um Beeinträchtigungen gering zu halten.
