Olpe bleibt Fairtrade-Stadt dank lokalem Engagement

Titel zum dritten Mal verteidigt


Die Kreisstadt Olpe darf sich auch in den kommenden zwei Jahren offiziell „Fairtrade-Stadt“ nennen. von Kreisstadt Olpe
Die Kreisstadt Olpe darf sich auch in den kommenden zwei Jahren offiziell „Fairtrade-Stadt“ nennen. © Kreisstadt Olpe

Olpe. Die Kreisstadt Olpe darf sich auch in den kommenden zwei Jahren offiziell Fairtrade-Stadt nennen. Damit würdigt Fairtrade Deutschland erneut das lokale Engagement für den fairen Handel. Die Stadt trägt diesen Titel seit 2019 und hat ihn nun zum dritten Mal in Folge erfolgreich verteidigt.


Um die Auszeichnung aufrechtzuerhalten, muss die Stadt regelmäßig die Einhaltung von fünf Kernkriterien nachweisen: Dazu zählen unter anderem ein politischer Beschluss zur Unterstützung des fairen Handels, das Angebot von Fairtrade-Produkten im Handel und in der Gastronomie sowie Bildungsarbeit und aktive Öffentlichkeitsarbeit.

„Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Olpe. Wir arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen – und darauf bin ich besonders stolz“, freut sich Bürgermeister Peter Weber über die Verlängerung des Titels.

Nachhaltiger Konsum fängt klein an

So informiert ein digitaler Einkaufsführer auf der städtischen Website über faire Einkaufsangebote, Schulen integrieren Themen des fairen Handels in den Unterricht und kooperieren mit lokalen Initiativen. So wird der faire Handel in Olpe sichtbar und erlebbar gemacht.

Verónica De Lima Niebles, Umwelt- und Klimaschutzbeauftragte der Kreisstadt Olpe, betont: „Nachhaltiger Konsum beginnt im Kleinen – mit Angeboten vor Ort und Aufklärung. Als Stadt leisten wir dazu einen aktiven Beitrag und schaffen gleichzeitig Bewusstsein für globale Zusammenhänge.“

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