Rathaus-Neubau: „Olpe wird mittelfristig in einer Schuldenspirale landen“


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Olpe. Im Stadtrat Olpe ist am Mittwoch, 29. April, über das weiteren Vorgehen beim geplanten Rathaus-Neubau entschieden worden. Dazu hat die Redaktion ein Leserbrief von Christoph Pape (Olpe/Frankfurt) erreicht. Er schreibt:


„Die Stadtverordnetenversammlung Olpe hat mit den Stimmen der CDU- und FDP-Fraktion den Neubau eines Rathauses in Olpe für 32,2 Millionen Euro beschlossen. Den Stadtverordneten wurden aber wichtige zukünftige Kostenpositionen durch die Verwaltung vorenthalten, die diese finanziellen Planungen fundamental ändern können.

Die Kreisstadt Olpe wird dadurch mittelfristig in einer Schuldenspirale landen. Die Kreisstadt Olpe geht fahrlässig mit ihrer Liquidität um. Sie wird gezwungen sein, erhebliche Kreditbeträge aufzunehmen oder Steuern und Gebühren für die Bürger erheblich zu erhöhen.

Außerdem wird die Ausgleichsrücklage in 2029 verbraucht sein. Dies bedeutet, ähnlich einer Insolvenz im privaten Bereich, dass ab diesem Zeitpunkt die Kreisstadt Olpe sämtlicher eigener finanzieller Entscheidungen beraubt ist. Die Entscheidungsgewalt liegt dann ab diesem Zeitpunkt in Arnsberg.

Planungskosten und bis dahin anfallende Baukosten sind verloren. Eine dann vorhandene Baugrube auf dem alten Bahnhofsgelände wird dieses finanzielle Desaster versinnbildlichen.“

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