Update: Zehn Heuballen brennen – Brandstiftung nicht ausgeschlossen

NINA-Warnung aufgehoben


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In Lütringhausen standen am Sonntag, 16. März, zahlreiche Heuballen in Vollbrand. Es gab eine NINA-Warnmeldung, die inzwischen aufgehoben ist. von Kai Osthoff
In Lütringhausen standen am Sonntag, 16. März, zahlreiche Heuballen in Vollbrand. Es gab eine NINA-Warnmeldung, die inzwischen aufgehoben ist. © Kai Osthoff

Lütringhausen. Wegen eines Feuerwehreinsatzes in Lütringhausen war die Siegener Straße (B 54) am Sonntagnachmittag, 16. März, voll gesperrt. Die Feuerwehr löschte dort mehrere brennende Heurundballen.


Update von 18 Uhr:

Die Vollsperrung der B 54 ist inzwischen aufgehoben.

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Der Notruf war gegen 14.48 Uhr eingegangen. Gewählt hatte diesen ein Kind aus dem Ort, das eine starke Rauchentwicklung gemeldet hatte. Die Einsatzstelle befand sich auf einer Freifläche an der Straße An der Broke.

Beim Eintreffen der Olper Feuerwehrkräfte brannten dort rund zehn Heu-Rundballen in voller Ausdehnung. Über das Hydrantennetz sowie das Wasser der Löschfahrzeuge wurde binnen weniger Minuten eine Löschwasserversorgung aufgebaut.

Mit zwei Trupps unter Atemschutz ging die Feuerwehr zur Brandbekämpfung vor. Keine so einfache Aufgabe, wie sich durch die starke Rauchentwicklung herausstellte. Zunächst wurde das Heu mittels Harken auseinandergezogen, um es löschen zu können.

Olpe für Löschwasserversorgung angezapft

Im weiteren Verlauf kam ein Teleskoplader der Olper Feuerwehr zum Einsatz. Mit dem wurde das Brandgut großflächig auseinanderzogen. Ebenfalls mit dem Ziel, alle Flammen zu erwischen und mit großem Mengen Wasser zu ersticken.

Um ausreichend Löschwasser vor Ort zu haben, bauten die Einsatzkräfte eine weitere Schlauchleitung auf und saugten dazu den nahegelegenen Fluss Olpe an. Die Polizei nahm währenddessen eine Nahbereichsfahndung auf, da der Zeuge gegenüber der Polizei angegeben hatte, eine flüchtende Person gesehen zu haben.

Wie die Polizei weiter erklärte, könne Brandstiftung als mögliche Ursache für das Feuer nicht ausgeschlossen werden. Auch die Warn-App NINA hatte die Bevölkerung wegen einer Geruchsbelästigung informiert. Diese ist soeben (Stand: 17.05 Uhr) aufgehoben worden.

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