Einsatzkräfte hautnah: Erste Wendener Blaulichtmeile begeistert Besucher
Spiel, Spaß und Aktion vor allem für die jungen Gäste
- Wenden, 05.07.2026
- Verschiedenes
- Von Rebecca Klein
Wenden. Viele Familien haben am Samstag, 4. Juli, die erste Wendener Blaulichtmeile auf dem Kirmesgelände unterhalb des Wendener Rathauses besucht. Bei bestem Wetter konnten die Kinder dort in einem echten Feuerwehrauto sitzen, einem Rettungshund beim Training zuschauen oder mit der Drehleiter hoch hinausfahren.


Die Einsatzkräfte nahmen sich viel Zeit für die Besucher. Überall durften die Kinder schauen, fragen und ausprobieren. Teddybären wurden verarztet, und beim Wasserwerfen mit dem Wasserschlauch der Feuerwehr wurde auf ein kleines Haus gezielt. Hier mussten kleine Flammen aus Holz umgeworfen werden. Wem das zu viel Aktion war, konnte auch am Glücksrad drehen oder beim Kindermalen kreativ werden.
Besonders spannend waren für viele Kinder die großen Fahrzeuge. Türen standen offen, Ausrüstung wurde gezeigt und die Helfer erklärten geduldig, wofür Helme, Schutzkleidung und Geräte gebraucht werden. Auch beim Rettungswagen gab es viel zu entdecken. Dort konnten die Kinder an Puppen üben, wie eine Reanimation funktioniert.
Die Mädchen und Jungen waren mit Begeisterung dabei und nutzten jede Möglichkeit, selbst einmal ganz nah dran zu sein. Ein besonderer Moment war die Fahrt mit der Drehleiter der Feuerwehr. Kinder und Eltern konnten im Korb mit nach oben fahren und das Gelände aus einer ganz anderen Perspektive sehen.

Auch die Polizeihunde sorgten für viele neugierige Blicke: Sie stellten ihr Können unter Beweis, als sie einen Dieb verfolgten und stellten.
Beim THW wurde zudem gezeigt, wie Hund und Hundeführer zusammen trainieren. Auf einem kleinen Parcours konnten die Besucher beobachten, wie viel Vertrauen und Übung dahinterstecken. Für Staunen sorgte auch die Abseilübung des THW: Einsatzkräfte seilten sich mit den Hunden von einem Gerüst ab, das während der Kirmestage als Brücke dient.

Die DLRG war mit einem Boot in einem kleinen Pool vor Ort und zeigte Rettungssimulationen. Auch die Seelsorge stellte ihre wichtige Arbeit vor.

Zwischendurch blieb immer wieder Zeit für Gespräche. Viele Fragen wurden beantwortet und die Besucher bekamen einen Eindruck davon, wie viel Engagement hinter der Arbeit der Organisationen steckt.

Für das leibliche Wohl sorgten die Fördervereine der Feuerwehr und der DLRG. So wurde die Blaulichtmeile zu einem Tag, an dem vor allem die Kinder mittendrin statt nur dabei waren.



