Es tut sich was in Wenden: 800 von 3.000 Glasfaseranschlüssen aktiviert
Herausforderungen nach Soli-Insolvenz
- Wenden, 28.07.2025
- Verschiedenes
Wenden. Es tut sich etwas beim Glasfaserausbau in der Gemeinde Wenden. Wie die Deutsche Glasfaser am Montag, 28. Juli, mitteilte, kommen sowohl der geförderte als auch der privatwirtschaftliche Ausbau trotz der Herausforderungen durch die Insolvenz des ursprünglichen Baupartners voran.

In einer Pressemitteilung der Deutschen Glasfaser heißt es: „Für den geförderten Glasfaserausbau, der insbesondere die Einzeladressen im Außengebiet von Wenden betrifft, wurde inzwischen mit INSYTE Deutschland ein neuer Baupartner gefunden, der nahtlos am Netzausbau für die etwa 200 förderwürdigen Haushalte anschließt. Die Neuvergabe war erforderlich, da der damalige Baupartner Soli Infratechnik Insolvenz angemeldet hatte.

Ab Sommer werden in Wenden Inspektionen und Reparaturen vorgenommen, um die Basis für einen ordnungsgemäßen und schnellstmöglichen Ausbau zu gewährleisten. Parallel dazu werden insbesondere die Hausanschlussarbeiten durchgeführt und die vorgebauten Kundenanschlüsse sukzessive aktiviert. Die noch übrigen Tiefbauarbeiten in Wenden werden ab Herbst wieder aufgenommen.
Um die bereits ins Haus verlegten Anschlüsse im Rahmen des privatwirtschaftlichen Glasfaserausbaus schnellstmöglich zu aktivieren, hat Deutsche Glasfaser den zusätzlichen Partner „2WCOM“ eingesetzt, der ausschließlich die Aktivierungen der Kundenanschlüsse vorgenommen hat und weiterhin vornimmt. So konnten von den über 3.000 bestellten Hausanschlüssen über 800 bereits an das Glasfasernetz angeschlossen und aktiviert werden.

Neben den Aktivierungsarbeiten müssen noch weitere Tiefbauarbeiten durchgeführt werden. Für den Fortgang des Gesamtprojekts ist daher ein neuer Baupartner erforderlich. Das privatwirtschaftliche Ausbauprojekt in Wenden ist ebenfalls von der Insolvenz des Baupartners Soli Infratechnik betroffen.
Aufgrund des andauernden Mangels an Baukapazitäten in Deutschland gestaltet sich die Suche nach einem Nachfolgeunternehmen auch aufgrund der Projektgröße nach wie vor als herausfordernd. Aktuell befindet sich Deutsche Glasfaser mit verschiedenen möglichen Nachfolgern in Gesprächen und setzt alles daran, das Projekt schnellstmöglich voranzutreiben.“
Bei Fragen zum Ausbau gibt es Antworten über die kostenlose Deutsche Glasfaser Bau-Hotline unter 02861 - 890 60 940 (montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr).
